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Diablo Immortal Bricht Alle Rekorde (10.000.000+)

ZAG

Cains Bibliothekar
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Das Game wird aber trotzdem viele Elemente von D:I übernehmen, wie etwa die "Shared World". Also der MMORPG Teil, wo man in der Oberwelt dauernd andere Spieler rumrennen sieht.
:sick: Das ist genau der Teil, der mich an D:I die kurze Zeit die ich es ausprobiert habe, am meißten gestört hat.
Bei MMORPG im Allgemeinen. Das hat null Mehrwert. Wenn ich mit 65 Mann in einen Raid muss um den Boss zu besiegen, ok.
Aber wenn als x Leute von A nach B rennen um diese Miniquest zu erledigen und die Gegner im Minutentakt respawnen...kotz.

Hatte mal mit irgendeinem Star Wars Teil angefangen der MMORPG war.
Aufgabe: reaktiviere die 5 Sendemasten oder so.
Am Ende konnte man beim ersten campen und den immer wieder reaktivieren bis man 5 zusammen hatte....
 

DameVenusia

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Passt wie Arsch auf Eimer. So ähnlich isses in D:I auch.
 

Membaris

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:sick: Das ist genau der Teil, der mich an D:I die kurze Zeit die ich es ausprobiert habe, am meißten gestört hat.
Bei MMORPG im Allgemeinen. Das hat null Mehrwert. Wenn ich mit 65 Mann in einen Raid muss um den Boss zu besiegen, ok.
Aber wenn als x Leute von A nach B rennen um diese Miniquest zu erledigen und die Gegner im Minutentakt respawnen...kotz.

Hatte mal mit irgendeinem Star Wars Teil angefangen der MMORPG war.
Aufgabe: reaktiviere die 5 Sendemasten oder so.
Am Ende konnte man beim ersten campen und den immer wieder reaktivieren bis man 5 zusammen hatte....

Störte mich bei D:I auch sehr.
Wobei mich weniger der Respawn der Monster nervte, sondern vielmehr, dass zig andere Leute herumrennen, welche ebenso jene Monster umhauen möchten, wodurch man sich nur noch länger im Kreis dreht.
Dort wäre ein "instanziertes System" wie in PoE tatsächlich deutlich schicker, wo ich gern mit leben kann, wenn dann widerum in der Stadt alle Leute sichtbar sind.
Kann aber auch verstehen, dass man grad in D:I wollte, dass man genügend Mitspieler zwangsweise sieht, damit man die Outfits jener Leute, als auch das Powerlevel einfacher "vorstellen" kann, um gewisse Leute anzufixen auch "dieses Level" zu erreichen.

Das mit dem Respawn von Objekten in MMOs war aber schon seit jeher ein Problem.
Selbst damals in WoW (jetzt wohl WoW Classic) gab es schon genügend Quests, wo man hätte einfach am Anfang einer Miene warten können, bis das jeweilige Packen Werkzeuge zig mal respawned, sofern man zu schwach / nicht willens genug war tiefer in die Grube zu gehen. :clown:
Müsste man den Code wohl so abändern, dass jene Questobjekte für jeden Singular sind, und man tatsächlich dort keinen Respawn hat.
 

FenixBlack

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1x verkaufen und unendlich lange spielen. Das tönt erstmal nicht schlecht, aber wenn man realisiert, dass man wie z.B. bei Diablo 2 dann über 20! Jahre lang die Server stellen muss, dann sieht man, dass das Modell auch seine Tücken hat.
Was ist mit Singleplayer? Was ist mit PvP over LAN?
Gib den Spielern allein die Schnittstelle und sie organisieren sich selbst. Haben sie vor 20Jahren gemacht - schaffen sie heute auch noch.

Multiplayer und Singleplayer sind unterschiedliche Spielerlebnise. Keins davon ist perse schlechter. Aber was bringt mir ein tolles AAA-Game, wenn die Verbindung zum Internet nicht aufgebaut werden kann? Da spiele ich lieber ein D2, was ich auch offline zocken kann.
Und wenn ich doch mal Bock auf Multiplayer hab, -> siehe LAN-Party.

Das mit dem Respawn von Objekten in MMOs war aber schon seit jeher ein Problem.
Selbst damals in WoW (jetzt wohl WoW Classic) gab es schon genügend Quests, wo man hätte einfach am Anfang einer Miene warten können, bis das jeweilige Packen Werkzeuge zig mal respawned, sofern man zu schwach / nicht willens genug war tiefer in die Grube zu gehen. :clown:
Müsste man den Code wohl so abändern, dass jene Questobjekte für jeden Singular sind, und man tatsächlich dort keinen Resp
Ich meine das in WoW gesehen zu haben.
Du musstest zum Beispiel mit fünf Objekten interagieren und de hat es dir auch farblich auf der karte hervor gehoben, wenn du die Quest aktiv hattest und du musstest sie nacheinander abklappern. Wenn ein anderer Spieler da war, hast du ihn machmal an Objekten rumfummeln sehen, die für dich noch gar nicht benutzbar waren und man hat sich auch gegenseitig nichts weggenommen.
 

DameVenusia

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Was ist mit Singleplayer? Was ist mit PvP over LAN?
Gib den Spielern allein die Schnittstelle und sie organisieren sich selbst. Haben sie vor 20Jahren gemacht - schaffen sie heute auch noch.
Aus Spielersicht verständlich, rechtlich jedoch fatal für den Hersteller. Hätte Blizz das gemacht - also das Spiel - und es sei es nur die Sp-Version "öffentlich und frei" zugänglich gemacht, hätten Sie ihre Markenrechte möglicherweise entscheidend geschwächt und so was wie D2R wäre eventuell nicht zustande gekommen weil Blizz nicht mehr die Markenrechte gehabt hätte. (Seine "Marke" muss man gegen andere verteidigen sonst verliert man sie ...) Klingt jetzt merkwürdig, aber KANN passieren unter bestimmten Umständen.
Technisch hatten es ja viele hinbekommen, einen privaten Server hinzustellen ... damals konnte man noch Wndows Server mieten (weiss nicht ob das heute noch geht)
 

FenixBlack

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Technisch hatten es ja viele hinbekommen, einen privaten Server hinzustellen ... damals konnte man noch Wndows Server mieten (weiss nicht ob das heute noch geht)
Server kann man auch heute mit jedem aktuellen Betriebssystem mieten. Oder du mietes nur die Hardware und die Sicherheit, dass das Teil Storm und Ethernet bekommt und packst da dein eigenes OS drauf. freeBSD, wenn du das toll findest. Je nach Anwendung brauchst du nicht einmal mehr ein Betriebssystem sondern gibst nur noch deine Programme in einen Bucket und bezahlst für die Kerne und den RAM, den du wirklich gerade belegst.

Das weiß ich, weil ich zufälliger Weise in einer Firma arbeite, die genau das genau das Verkauft.
 

Membaris

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Ich meine das in WoW gesehen zu haben.
Du musstest zum Beispiel mit fünf Objekten interagieren und de hat es dir auch farblich auf der karte hervor gehoben, wenn du die Quest aktiv hattest und du musstest sie nacheinander abklappern. Wenn ein anderer Spieler da war, hast du ihn machmal an Objekten rumfummeln sehen, die für dich noch gar nicht benutzbar waren und man hat sich auch gegenseitig nichts weggenommen.

Könnte in den neueren WoW-Addons geschehen sein, ja.
Dort wurden ja auch Dinge wie "Sharding" oder "Phasing" eingegliedert.

Im "alten" WoW, war dies jedoch nicht der Fall.

Moderner Weise aber zeigt dies, dass jene Programmierung definitiv möglich ist für Blizzard.
 

Ubernoob

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Wenn ich sehe wie einige Streamer da reinbuttern wäre Blizzard dumm das Geld nicht anzunehmen. Wenn die Großzahler abgemolken sind kann man immer noch einen Rückzieher vorgaukeln und versuchen guten Willen zu demonstrieren.

Bereits jetzt ist das Spiel in Belgien und Niderlande verboten. Da Blizzard ein ganz andereres Kaliber sein dürfte als viele andere die dasselbe praktizieren dürften diese Glückspielmechanismen mehr in den Fokus geraten. Am Ende hätte sie die Wahl: Erlaubt nur in Las Vegas und Macau. Überall anders Verboten oder versuchen diese Elemente zu entschärfen bei gleichzeitiger Lobbyarbeit.

Gibt ja genug Beispiele mit der man Geld machen kann ohne so weit zu gehen wie Blizzard.

Wenn das Spiel totaler Mist wäre könnte es mir nicht egaler sein wie doll es Blizzard treibt. Aber so viel Potenzial ungenutzt zu sehen... Seufz...

Blizzard ist für mich jedenfalls erst einmal erledigt. Die Zeiten von Vorbestellungen sind erst einmal vorbei.
 

FenixBlack

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Erlaubt nur in Las Vegas und Macau.
Du hast Schleswig-Holstein vergessen.

Aber wo wir gerade an der Grenze zu Dänemark sind, habe ich mich mal gefragt, wie das in Deutschland eigentlich genau mit dem (Online-)Glücksspiel aussieht. DIE DA OBEN! haben sich auf YouTube mal die Frage gestellt Warum die Politik vor Online-Casinos einknickt.

Angeregt durch diesen Betrag im Nachbarthread...
moinsen,
kann man die Beutetruhe irgendwie vergrößern?
...viel Platz ist da ja nicht drin .Ein paar Rüssis,das wars.

mfg
...möchte ich auch noch einen weiteren Gedanken ansprechen.
Was an Diablo:Immortal und gaAanz vielen anderen Mobilegames sauer aufstößt, sind die Glückspielelemente - bei D:I insbesondere legendary Crests. Man kann sich ein paar von diesesn Crests hart erspielen, oder man kauf sie direkt für Geld. Wenn man sie beim betreten eines Dungeons einsetzt un den Dungeon durchspiel (dauert ~5Minuten) dropt der Endgegner einen Haufen legendärer Items. Man kauft sich effektiv eine Lootbox für Geld und wird am Ende mit Belohnungen überschütet. Die Alternative ist rumkrebsen und leer ausgehen.

Auch wenn zwischen dem Kauf und der Belohnung 5Minuten Gameplay stehen und das Spielen und Monster töten vieleicht sogar wirklich Spaß macht, Man kauft sich effektiv eine Lootbox für Geld und das ist klar Glücksspiel. Kann man sich bei Sammelkarten auch drüber streiten in wie fern das Glücksspiel ist und wenn man schon dabei ist eigentlich auch über Überraschungseier.
Fakt ist: Glücksspiel kann süchtig machen. Aber zumindest schadet man damit nur seinem Geldbeutel und nicht auch noch zusätzlich seiner Gesundheit.

Ein ganz anderer Punkt sind dagegen Microtransaktions, bei denen man genau weiß, was man dafür bekommt.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es bei Diablo4 die Möglichkeit gibt, sich für Echtgeld mehr Truhenplätze kaufen zu können. Als Publisher würde ich das Anbieten. Als Spieler habe ich auch ichts dagegen, wenn es das gibt - ich werd es einfach nur nicht nutzen. Wen andre Spieler sich größere Truhen kaufen, juckt mich das nicht.
 
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Cloud

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Ein ganz anderer Punkt sind dagegen Microtransaktions, bei denen man genau weiß, was man dafür bekommt.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es bei Diablo4 die Möglichkeit gibt, sich für Echtgeld mehr Truhenplätze kaufen zu können. Als Publisher würde ich das Anbieten. Als Spieler habe ich auch ichts dagegen, wenn es das gibt - ich werd es einfach nur nicht nutzen. Wen andre Spieler sich größere Truhen kaufen, juckt mich das nicht.
Microtansaktions sind so eine Sache gegen Skins hab ich eigentlich gar nichts soll jeder so toll leuchten wie er mag allerdings Truhen sind so eine Sache.
Wenn man z.B. Path of Exile nimmt das Spiel kostet nichts aber wenn man ins Endgame will ist da eigentlich fest eingeplant das der Spieler 30+ Euro für Kisten ausgeben muss sonst bekommst du das ganze Zeug einfach gar nicht unter was in dem Fall zumindest für mich ok ist man weiß genau was es kostet und das Spiel hat sonst keinen kosten allerdings wenn man nun ein Diablo 4 für den Vollpreis kauft, online Zwang, begrenzte Char Slots und dann ist die Kiste so das man ohne den Kauf von zusätzlichen Kisten gar nicht mit dem Platz klar kommt wäre das schon wieder was anderes.
 

MrGracy

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Blizzard ist für mich jedenfalls erst einmal erledigt. Die Zeiten von Vorbestellungen sind erst einmal vorbei.
So ist es bei mir leider auch.
Bei D2R wurde gesagt, dass sich bis auf wenige QoL-Verbesserungen nichts am Spiel ändern wird. Nun wissen wir alle, dass dem nicht so ist und mit z.B. neuen Runenwörtern und Setänderungen gravierende Änderungen vorgenommen wurden. Mal sehen wo das hinführt...
Und bei D:I macht das Spielen eigentlich Spaß, es gibt aber einiges, das mich teierisch nervt (abseits vom Shop). Und mit den Glückspielelementen haben Sie es wirklich auf die Spitze getrieben.

Blizzard hat hoch und heilig versprochen, dass D4 ganz anders als D:I wird und keine Pay2Win Elemente beinhalten soll.
Wie war die Aussage zu D:I? Man wird sich mit Geld keine bessere Ausrüstung kaufen können? Nun könnte man sagen, dass die Aussage so korrekt ist. Mit Geld kann man sich im Shop nur die komischen Kügelchen kaufen und mit denen dann erst bessere Sachen. Edelsteine gehören nach meinem Verständnis zur Ausrüstung dazu und wenn man sich einen garantierten Drop eines solchen Edelsteines erkaufen kann und nur so (innerhalb eines Jahres) an die ganz tollen Edelsteine kommen kann, dann kann man sich die "gute" Ausrüstung sogar nur erkaufen.
Im Nachhinein wurde gesagt, dass die Edelsteine nicht zur Ausrüstung gehören (zumindest habe ich das einem YT-Video entnommen). Nun bleibt die Frage, ob die Aussage gezielt so getätigt wurde, um die Edelsteine außenvor zu lassen oder nicht.

Und um auf D4 zu kommen:
dann wird da eben ein anderes System integriert. Mit dem läppischen Einsatz von 1€ kann man sich ein Token kaufen, mit dem am Ende eines "Dungeons" garantiert 5 "Iconic Shards" droppen. Mit 50 von denen kann man sich dann ein "Hell Dungeon" öffnen, in dem dann die "Hell Iconic Shards" droppen, welche einem den Zugang in ein "Infernal Dungeon" erlauben. Und hat man in diesem Dungeon genug "Infernal iconic shards" gesammelt, dann hat man die Chance, beim Schmied seine Rüstung von legendäre auf ultraheroisch aufzuwerten. Und wer erinnert sich dann noch daran, dass er vergangene Woche für den ersten Step geld ausgegeben hat?

Und siehe oben: eine Aussage eines Blizzardmenschen gilt erst mal nicht lange.
 

Membaris

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Finde das gar schlimmer, als einen Shop, wo man sich Items direkt kaufen kann.
Hier kauft man sicht nichtmal Items für Echtgeld, nein: Man zahlt für die Chance auf eine Verbesserung.
Im schlimmsten Fall gibt man unzählige Euros für nichts aus.

Mega Mies.
Aber leider ein häufig genutztes Modell auf dem asiatischen, als auch dem mobile-Markt.
 

FluxGenesis

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Ich finde die Argumentationskette so geil, weil MobilGamer (nicht nur auf D:I bezogen) mit PC/Konsolen-Gamern über das Monetarisierungsmodell eines MobileGames reden:

"Es ist ein MobileGames und da ist es anders und daher total in Ordnung, dass man tausende Euros reinsteckt. Das verstehen PC-Spieler nicht". Habe gestern dieses Video auf YT gesehen, da kommentiert Asmongold so eine Antwort, die an ihn gerichtet ist
Dafür reicht mein Englisch zwar nicht mehr ganz, aber die Kernaussage ist leicht verständlich.

Die Frage nach dem "Warum muss es anders sein?" stellen sich leider nicht viele, vor allem nicht die Whales, die noch dazu auf *insert-streaming-platform-of-your-choice* ihren "Reichtum" posten und somit die Kiddies (nicht falsch verstehen, aber das ist halt einfach die Main-Zielgruppe von D:I) dem nacheifern wollen.

Ich bin 37 und für sowas nicht empfänglich, aber mein 15-jähriges Ich wäre das sehr wahrscheinlich bis ganz sicher gewesen.
 

8u7ch3r

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Ich finde die Argumentationskette so geil, weil MobilGamer (nicht nur auf D:I bezogen) mit PC/Konsolen-Gamern über das Monetarisierungsmodell eines MobileGames reden:

"Es ist ein MobileGames und da ist es anders und daher total in Ordnung, dass man tausende Euros reinsteckt. Das verstehen PC-Spieler nicht". Habe gestern dieses Video auf YT gesehen, da kommentiert Asmongold so eine Antwort, die an ihn gerichtet ist
Dafür reicht mein Englisch zwar nicht mehr ganz, aber die Kernaussage ist leicht verständlich.

Die Frage nach dem "Warum muss es anders sein?" stellen sich leider nicht viele, vor allem nicht die Whales, die noch dazu auf *insert-streaming-platform-of-your-choice* ihren "Reichtum" posten und somit die Kiddies (nicht falsch verstehen, aber das ist halt einfach die Main-Zielgruppe von D:I) dem nacheifern wollen.

Ich bin 37 und für sowas nicht empfänglich, aber mein 15-jähriges Ich wäre das sehr wahrscheinlich bis ganz sicher gewesen.
Da kickt das Stockholm Syndrom, aber sowas von. Dieses "Monetarisierungsmodell" ist nichts anderes als ein Casino auf Umwegen. Und Casinos sind nicht ohne Grund sehr stark reglementiert und nur für Personen ab 18 zugänglich.
Hier muss zwingend der Gesetzgeber aktiv werden und dem Ganzen einen Riegel vorschieben. Ich bin überzeugt, dass in ein paar Jahren dieses ganze "Lootbox"-Monetarisierungsmodell verboten ist. Nicht weil es moralisch schlecht ist (was es auch ist) sondern weil es ganze Existenzen zerstören kann, wenn jemand in diesen Sog gerät und sich nicht dagegen wehren kann. Speziell Jugendliche und weniger gebildete Leute.
 
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