FridaK.
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- 20 September 2011
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Hallo Forum,
würde mich freuen ein ehrliches Feedback zu bekommen. Ganz kurz noch wie es zu dieser "Geschichte" gekommen ist. Den Prolog habe ich gestern schon einmal im Dämonenjägerpoll gepostet. Und es sollte ursprünglich auch nur ein Pamphlet wider die "Lagerfeuerhasser" werden. Hatte eigentlich nicht vor mehr als 4 Zeilen zu schreiben. Und für den Pollthread ist es auch ganz witzig. Habe dann einfach mal versucht weiterzumachen, das Ergebnis seht Ihr hier.
Mir geht es in erster Linie nicht um Stilfragen und Rechtschreibung/Grammatik, sondern prinzipielle Lesbarkeit oder nicht.
Dankeschön
P.S. Wieso ist meine Formatierung auf einmal so völlig im a..?
Prolog
Ewig rastlos, ewig auf der Suche nach dem Bösen. Er vermeidet es tiefere Freundschaften zu schließen, weil er weiß, jeder Tag könnte sein letzter sein. Geboren um zu töten, nicht zu lieben.
Das Feuer wärmt Ihn nicht nur in den eisigen, von Dämonengeheul erfüllten Nächten Sanktuarios, sondern es gibt ihm auch ein wenig Geborgenheit.
Erinnerungen daran wie es war, bevor er wurde was er ist. Schemenhafte Bruchstücke an eine Kindheit die erfüllt war vom monotonen Singsang seiner Mutter und beißendem Rauch in der Hütte seiner Eltern. Der mit feuchten Säcken abgehängte Schornstein, ein Zeichen dafür ... wie bedrohlich nah Sie schon den menschlichen Behausungen gekommen waren. Der monotone Singsang, eine nimmer enden wollende Litanei aus halb gemurmelten, eher gegurgelten Lauten, Laute einer heute versunkenen Zivilisation. Sie sollten Ihn einlullen, Ihm vorgaukeln eine Zukunft zu haben, und...vor allem nicht zu schreien. Sie nicht zu wecken, die Dämonen. Die langsam, aber stetig immer näher kamen.
Immer wenn er nachts aufschreckt, durch das Geräusch des im Feuer berstenden Holzes, schaudert und fröstelt Ihn. Sie waren dann doch noch gekommen. Allem Singsang und dem verdeckten Feuer zum Trotz. Er sieht es wieder vor sich, mit einer Intensität... die Ihn schmerzt. Heute so wie damals, als würden keine 22 Jahre, sondern nur Tage, Stunden, Minuten dazwischenliegen. Das bersten des Holzes, die angsterfüllten Schreie seiner Mutter. Sein Vater konnte Sie aufhalten. Für drei Minuten. Drei Minuten, welche Ihm das Leben retteten. Wie lang ist eine Ewigkeit, fragt er sich, mit gläsernem Blick.
Jeden Morgen, wenn das Feuer verlischt, ist sie wieder da, die Gewissheit. Nie wieder ein Leben in Angst. Nie wieder ein Leben hinter Mauern. Nie wieder....
Er schnürt sein Bündel und macht sich auf. Bereitet sich vor auf das einzige was er gelernt hat. Das einzige was er kann...Sie jagen, zur Strecke bringen..überleben.
Jeden Abend, wenn er sein Feuer aufs Neue entfacht...weiß er ...dass es niemals aufhören wird
Kapitel 1 –Die Falle-
Nachdem er sein kärgliches Mahl zu sich genommen hatte, fühlte er sich etwas besser, doch nicht wirklich erfrischt. Zu lange schon war er unterwegs, zu lange schon hatte er die Annehmlichkeiten einer abwechslungsreichen Kost entbehrt. Seitdem er in dieser „Falle“ unterwegs war, ernährte er sich überwiegend von jungen Dünenhaien. Für die großen fehlte Ihm seit Tagen die Kraft.
Weitaus mehr schmerzte Ihn jedoch der Verlust seiner großen Armbrust. Crossfire, so hatte seine Mutter sie liebevoll genannt, da aufgrund ihres Dreifachverschlusses, drei Bolzen gleichzeitig verschossen werden konnten.
Ein großer Vorteil, im Hinblick auf die von den meisten Jägern verwendeteten einfachen Bolzenschußgeräte. Welche Ihre Neigung zu althergebrachtem, heutzutage immer öfter mit Ihrem Leben bezahlten. Sie hatten sich verändert. Hatten Ihr Jagdverhalten verbessert, ...einzeln konnte man Ihrer nur noch selten habhaft werden. Sie kämpften nun ... im Rudel.
Der Dünenhai welcher die Armbrust unter sich begrub, hatte zwar seinen Sprung mit dem Leben bezahlt, doch außer dem schmiedeeisernen Verschluss, war nicht viel übriggeblieben.
Der Verschluss …er musste dringend einen Schmied finden !
In letzter Zeit dachte er häufiger an seine Mutter. Nicht nur des Verschlusses wegen. Auch bei jedem Dünenhai welchen er erlegte. Sie hatte Ihm beigebracht, stundenlang unbeweglich auf Ihr auftauchen aus dem Sand zu warten.
Es war nicht das warten, welches die Jagd erschwerte.
Vielmehr die karge Sand- oder besser gesagt Geröllandschaft welche wenig Schutz bot.
Die einstmals überwiegend mit Sand bedeckten weiten Flächen, waren nun mit gräulichem Geröll überzogen. Gesteinsbrocken welche in Ihrer Beschaffenheit an Lava erinnerten und die Hitze von 2 Tagen speicherten. So fühlte es sich zumindest an, wenn er wieder einmal unbeweglich zwischen Ihnen lag. Woher dieses Gestein auf einmal kam, er wusste es nicht.
würde mich freuen ein ehrliches Feedback zu bekommen. Ganz kurz noch wie es zu dieser "Geschichte" gekommen ist. Den Prolog habe ich gestern schon einmal im Dämonenjägerpoll gepostet. Und es sollte ursprünglich auch nur ein Pamphlet wider die "Lagerfeuerhasser" werden. Hatte eigentlich nicht vor mehr als 4 Zeilen zu schreiben. Und für den Pollthread ist es auch ganz witzig. Habe dann einfach mal versucht weiterzumachen, das Ergebnis seht Ihr hier.
Mir geht es in erster Linie nicht um Stilfragen und Rechtschreibung/Grammatik, sondern prinzipielle Lesbarkeit oder nicht.
Dankeschön
P.S. Wieso ist meine Formatierung auf einmal so völlig im a..?
Prolog
Ewig rastlos, ewig auf der Suche nach dem Bösen. Er vermeidet es tiefere Freundschaften zu schließen, weil er weiß, jeder Tag könnte sein letzter sein. Geboren um zu töten, nicht zu lieben.
Das Feuer wärmt Ihn nicht nur in den eisigen, von Dämonengeheul erfüllten Nächten Sanktuarios, sondern es gibt ihm auch ein wenig Geborgenheit.
Erinnerungen daran wie es war, bevor er wurde was er ist. Schemenhafte Bruchstücke an eine Kindheit die erfüllt war vom monotonen Singsang seiner Mutter und beißendem Rauch in der Hütte seiner Eltern. Der mit feuchten Säcken abgehängte Schornstein, ein Zeichen dafür ... wie bedrohlich nah Sie schon den menschlichen Behausungen gekommen waren. Der monotone Singsang, eine nimmer enden wollende Litanei aus halb gemurmelten, eher gegurgelten Lauten, Laute einer heute versunkenen Zivilisation. Sie sollten Ihn einlullen, Ihm vorgaukeln eine Zukunft zu haben, und...vor allem nicht zu schreien. Sie nicht zu wecken, die Dämonen. Die langsam, aber stetig immer näher kamen.
Immer wenn er nachts aufschreckt, durch das Geräusch des im Feuer berstenden Holzes, schaudert und fröstelt Ihn. Sie waren dann doch noch gekommen. Allem Singsang und dem verdeckten Feuer zum Trotz. Er sieht es wieder vor sich, mit einer Intensität... die Ihn schmerzt. Heute so wie damals, als würden keine 22 Jahre, sondern nur Tage, Stunden, Minuten dazwischenliegen. Das bersten des Holzes, die angsterfüllten Schreie seiner Mutter. Sein Vater konnte Sie aufhalten. Für drei Minuten. Drei Minuten, welche Ihm das Leben retteten. Wie lang ist eine Ewigkeit, fragt er sich, mit gläsernem Blick.
Jeden Morgen, wenn das Feuer verlischt, ist sie wieder da, die Gewissheit. Nie wieder ein Leben in Angst. Nie wieder ein Leben hinter Mauern. Nie wieder....
Er schnürt sein Bündel und macht sich auf. Bereitet sich vor auf das einzige was er gelernt hat. Das einzige was er kann...Sie jagen, zur Strecke bringen..überleben.
Jeden Abend, wenn er sein Feuer aufs Neue entfacht...weiß er ...dass es niemals aufhören wird
Kapitel 1 –Die Falle-
Nachdem er sein kärgliches Mahl zu sich genommen hatte, fühlte er sich etwas besser, doch nicht wirklich erfrischt. Zu lange schon war er unterwegs, zu lange schon hatte er die Annehmlichkeiten einer abwechslungsreichen Kost entbehrt. Seitdem er in dieser „Falle“ unterwegs war, ernährte er sich überwiegend von jungen Dünenhaien. Für die großen fehlte Ihm seit Tagen die Kraft.
Weitaus mehr schmerzte Ihn jedoch der Verlust seiner großen Armbrust. Crossfire, so hatte seine Mutter sie liebevoll genannt, da aufgrund ihres Dreifachverschlusses, drei Bolzen gleichzeitig verschossen werden konnten.
Ein großer Vorteil, im Hinblick auf die von den meisten Jägern verwendeteten einfachen Bolzenschußgeräte. Welche Ihre Neigung zu althergebrachtem, heutzutage immer öfter mit Ihrem Leben bezahlten. Sie hatten sich verändert. Hatten Ihr Jagdverhalten verbessert, ...einzeln konnte man Ihrer nur noch selten habhaft werden. Sie kämpften nun ... im Rudel.
Der Dünenhai welcher die Armbrust unter sich begrub, hatte zwar seinen Sprung mit dem Leben bezahlt, doch außer dem schmiedeeisernen Verschluss, war nicht viel übriggeblieben.
Der Verschluss …er musste dringend einen Schmied finden !
In letzter Zeit dachte er häufiger an seine Mutter. Nicht nur des Verschlusses wegen. Auch bei jedem Dünenhai welchen er erlegte. Sie hatte Ihm beigebracht, stundenlang unbeweglich auf Ihr auftauchen aus dem Sand zu warten.
Es war nicht das warten, welches die Jagd erschwerte.
Vielmehr die karge Sand- oder besser gesagt Geröllandschaft welche wenig Schutz bot.
Die einstmals überwiegend mit Sand bedeckten weiten Flächen, waren nun mit gräulichem Geröll überzogen. Gesteinsbrocken welche in Ihrer Beschaffenheit an Lava erinnerten und die Hitze von 2 Tagen speicherten. So fühlte es sich zumindest an, wenn er wieder einmal unbeweglich zwischen Ihnen lag. Woher dieses Gestein auf einmal kam, er wusste es nicht.
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