Der "Cluster-Verlust", der dadurch entsteht, daß auch kleine Dateien immer mindestens einen Datencluster der Platte belegen, ist heute zu vernachlässigen. Es sei denn, Du hast zehntausende Dateien im Byte-Bereich. Unter den "alten" Dateisystemen FAT8/16/32 war die Größe eines Datenclusters unmittelbar an die Kapazität der Platte geknüpft. Da sich mit diesen Dateisystemen nur eine bestimmte Anzahl Cluster verwalten ließ (kA wieviele jetzt genau, meine aber 32768) wuchs bei steigender Plattengröße auch die Größe der Dateicluster.
Unter den neueren Betriebssystemen W2k, WXP und .Vista sowie dem Dateisystem NTFS kann eine höhere Anzahl Cluster verwaltet werden, so daß Du im Prinzip eine Clustergröße von zB 4k einstellen könntest. Mit steigender Clustergröße erhöht sich aber auch der Verwaltungsaufwand, so daß eine zu gering bemessene Clustergröße den Datentransport ausbremsen kann.
Die "optimale" Größe richtet sich nach dem Anwendungszweck und natürlich der vorhandenen Hard- und .Software. Aber 32k sind allgemein ein gesunder Wert.
Berechtigungen werden unabhängig von der Anbindung der Platte (intern/extern) vergeben. Wichtig ist nur, ein Dateisystem zu wählen, welches Rechte verwalten kann. Standard ist heutzutage NTFS (unter Windoofs), welches das ebenfalls beherrscht. Die Vergabe richtet sich dabei nach der installierten Version (zumindest unter WXP). Mit der Home-Edition ist die Rechteverwaltung unnötig kompliziert, mit W2k und der professional Version von XP jedoch ein Kinderspiel.
€: Gerade nochmal durchgelesen. Von wegen partitionieren ... Also:
Wenn Du nur eine Platte hast, macht partitionieren in jedem Fall Sinn. Schon allein, um Daten getrennt von dem .Betriebssystem bzw. den .Programmen verwalten und vor allem auch bequem sichern zu können. Wenn Du mehrere Betriebssysteme parallel installieren willst, ist die Partitionierung ebenfalls Pflicht.
Ich habe früher gern noch ein DOS installiert, habe darum die erste Partition (C: unter Windoofs) mit 512 MB angelegt, dann D: mit ~ 2-6 GB für Win98 oder 4-10 GB für W2k. Für Programme etwa 20 GB, für .Spiele ca. 20-120 GB, Download-Partition und irgendwann noch eine Datenpartition. Wenn mans ordentlich mag ...
Problem ist dann halt nur, wenn sich eine Partition schneller als erwartet füllt. Dann muß man Dateien doch woanders als geplant speichern. Seit einigen Jahren bin ich dazu übergegangen den Rechner mit wenig Plattenplatz zu bestücken (habe im Moment nur eine 160er drin: 12 GB System, 20 GB Programme, 60 GB .Spiele, 20 GB Downloads und den Rest als Datenpartition) und meine .mp3- und Filmesammlung extern auf einem Dateiserver zu speichern. Der Dateiserver hat 4 x 300 GB Platten an RAID-5 unpartitioniert als dynamischen Datenträger. Vorteil: Wenn es platzmäßig eng wird, schiebe ich einfach 'ne weitere Platte in einen freien Einschub und kann ohne Anlegen neuer Partitionen den vorhandenen .Speicherplatz erweitern.
Fazit: Externe Speicherlösung für relativ schnell wachsende Datenmengen (auch 500 GB sind irgendwann voll) - auch zur Not als einfaches externes .USB, Firewire oder NDAS-Laufwerk. Für "normale" Ansprüche mindestens eine weitere Partition auf der internen Platte für Deine Daten.
Generell: Sich ein bißchen damit vertraut machen, wo Windoofs welche Benutzerdaten abspeichert, wie man sie sichert und auch im Falle einer Neuinstallation wieder zurückspielt (Stichwort: M$-Office Benutzervorlagen und Wörterbücher, Adreßbuch, Outlook (-Express) Konteneinstellungen usw. usf.