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Problem mit OpenSUSe auf einer VM

ShooterInc.

Guest
Ahoi Folks,

Ich habe in meiner Firma einen Server, mit dem ich rumspiele, um mit der Thematik vertraut zu sein. Ich habe OpenSUSE 11.0 auf eine virtuelle Maschine aufgespielt. Die Installation funzte prima, keine Probleme.

Das Problem ist nur, wenn ich OpenSUSE starte, dass das Betriebssystem ab der Anmeldung total ruckelhaft von statten geht. Und damit meine ich nicht das typische ruckeln, was man hat, wenn man eine virtuelle Maschine startet: Der rechte 1/4 Teil des Bildschirms ist abgehackt und alles, was ich mache, läuft extrem langsam ab. Das Bild an sich ist einfach nur grau, keine Farben, nichts, und pixelig und verzerrt das Bild, sobald ich Fenster hin und her schiebe. Also in etwa so, als würde ich es im abgesicherten Modus starten, nur noch pixeliger/grauer und extrem langsam und verzerrt.

Ich habe die Vermutung, dass mein Problem mit der Installation des Grafiktreibers verschwindet aber wie soll ich die denn in OpenSUSE reinkriegen? VMware Server macht es ja nicht von selbst, nur die kostenpflichtige Variante. Habe ich vielleicht irgendwas bei der Installation von OpenSUSE selbst übersehen, irgendwas was ich aktivieren sollte? So kann ich nämlich nicht arbeiten, wenn alles stockt und verzerrt. Google habe ich natürlich schon bemüht aber leider konnte ich meinen Problemfall nicht finden.
 
Guck mal was du für X Treiber du benutzt. Hoert sich nach VESA an

Sodann solltest du nachsehen ob ein Prozess innerhalb der VM die CPU konstant auslastet
 
Erstmal danke euch zwei. Das hat mir schon sehr weitergeholfen. Testen kann ich das leider erst Montag, weil ich den Laptop nicht mitgenommen habe. :)

@Ciraxis

Hoopla, hatte der virtuellen Maschine nur 256 MB RAM zugewiesen. Werde ich wohl zum testen erstmal verdoppeln. Wusste gar nicht, dass es SO Speicherhungrig ist. Aber Starten tut das Teil ja, nur schon bei der Anmeldung des Users fängt es an. Werde ich trotzdem dann machen und schauen. :)

Die neueste Version von VMware (2.0) hatte ich mal drauf, allerdings wieder deinstalliert, weil fehlerhaft (musste ständig Vmware Tools installieren und wieder deinstallieren, um die virtuellen Maschinen zu bedienen) und ich konnte meine fünf virtuellen Maschinen nicht gleichzeitig nutzen, obwohl ich das vorher konnte. Ich habe nämlich zwei IPCop Firewalls, zwei XP und einen DMZ Server als virtuelle Maschinen, die alle aktiviert sein müssen, weil ich eine VPN-Verbindung zwischen beiden IPCops aufgebaut hatte, um zu testen, ob ich von Lan 1 auf Lan 2, IPcop 1 auf Ipcop 2 und umgekehrt komme. Deswegen bin ich zurück auf 1.0.7 und dort klappt alles, wie gehabt. :)

Bei dem Test von OpenSUSE waren die anderen Maschinen natürlich ausgeschaltet. VirtualBox würde ich erst im Notfall nehmen, weil ich es auf VMware zum laufen kriegen will. :)

Aber ich habe mir schon im winboard schon die Posts durchgelesen und werde die Tipps dann am Montag testen.

Btw. nach dem zweiten Link zu urteilen, kann ich mir die Sache ganz schnell selbst konfigurieren? Warum habe ich dann überall gelesen, dass ich mir dann dieses scheiss VMware Manager scheiss kaufen soll?

@Aetra

Werde ich schauen. Ist ja der Laptop von der Firma, daher kann ich das für mich nicht genau sagen.

Nochmals danke euch zwei. Das hilft mir schon sehr. :)
 
Wow, geil. :eek: Danke sehr. :)

Da werde ich dann Montag was zu tun haben. :D

Ich werde wohl erstmal die einfachsten Dinge probieren, sprich, RAM höher setzen, dann Graka Treiber, VMware Workstation und wenn alles nichts nutzt, Virtualbox ausprobieren. Irgendwie werde ich wohl das Ding vernünftig zum laufen kriegen. :)
 
Ok, Problem gelöst, allerdings nicht mit den oben genannten bzw. verlinkten Methoden.

Hab zwar dem RAM auf 512 gesetzt, aber hat natürlich trotzdem nichts gebracht. Hat ja auch so schon gestartet. Und Vesa stand in der Config drin, musste mich da aber recht abenteuerlich durchkämpfen.

Ich habe das Problem gelöst, indem ich einfach VMware Tools installiert habe. Das kann man einfach auf der Menüleiste oben unter "VM" installieren. Leider gestaltete sich die Installation mehr als schwierig, da das Bild natürlich zum einen rechts abgehackt war und durch die Verzerrung ich nicht richtig sehen konnte, was ich da eigentlich mache. Ich hatte KDE als Desktop, mit GNOME hab ichs nicht geschafft, weil ich die Konsole nicht per Taste aufmachen und auch nicht finden konnte.

Bei Auswahl von "Install VMware Tools" wird eine Datei mit der Endung .tar.gz erstellt (und eine mit der Endung .rpm aber die funzte bei mir nicht). Man findet sie indem man unten links auf die Startleiste und dann "Dateimanager" auswählt. Es öffnet sich ein Order und man muss links bisschen mit der Maus drüber (war wie gesagt, alles verdeckt und verzerrt) um zu sehen, das ein Eintrag "VMware Tools" dort ist. Da draufklicken. Dann musste ich die .tar.gz Datei in Home -> "Anmeldenamen" (dort einfach den Ordner mit den Anmeldenamen auswählen) entpacken, so das die Datei "vmware-install.pl" in home/anmeldename/ steckt (neben ein paar anderen Ordnern und Dateien). Dann auf F4 drücken (geht aber nur mit KDE, mit GNOME konnte ich das nicht machen), so das sich die Konsole öffnet. Dann folgende Befehle eingeben:

1. "su" eingeben, natürlich ohne Anführungszeichen. Mit Enter-Taste bestätigen.
2. Passwort vom "root"-Namen eingeben, also praktisch das Passwort, was man benutzt um sich als "root" anzumelden. Jetzt befindet man sich im Verzeichnis home/anmeldename
3. Folgenden Befehl eingeben: ./vmware-install.pl
Der Punkt muss UNBEDINGT vor dem Backslash. In anderen Foren wurde das als "/." geschrieben (ohne Anführungszeichen), was aber falsch ist. Also immer "./" eingeben!
4. Die Dialoge einfach alle mit der Enter-Taste bestätigen. Der hat bei mir noch irgendwas von "Sie haben nicht die aktuelle VMware Tools-Version, wollen Sie sie trotzdem installieren?" gelavert aber ich war gnadenlos und habs einfach zugelassen.
5. Restart der virtuellen Maschine und, siehe da, man hat nun ein vollständiges und anständiges Bild und kann endlich mit dem Betriebssystem arbeiten.

Sorry für Doppelpost aber so wird wenigstens jemand auf die Lösung aufmerksam, die auch anderen helfen könnte. :)

Ich danke noch an alle für die Hilfe. Die Methoden waren zwar keine Lösung aber sie verhalfen mir zu dem oben genannten Lösungsweg.
 
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