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Prozessorunterschiede?

Addi1983

Guest
Hi...
kann mir einer die einfachen Unterschiede der Prozessoren erzählen und deren Vor- und Nachteile?

Es gibt ja AMD Athlon, Intel Pentium 4, Pentium Dualcore, Pentium Quadcore, Celeron usw.
und dann steht ja auch dabei wieviel Hz die haben...wo liegen da diverse Unterschiede...
das würde mich schon interessieren...zum Beispiel, ob mann auf einem Quadcore auch Diablo etc. spielen kann.

und wie sieht es aus mit den 32- und 64 Bit-System?

MfG und thx
 
Einfach und kurz kann das (wirklich) keiner, ausser dem, was Du Dir selber zusammenreimen kannst ;)

AMD & Intel sind die Namen der beiden größten CPU-Hersteller, die jeweiligen "Nachbezeichnungen" (Athlon/64 bzw. Pentium/4, usw.) sind die Markennnamen von CPU-Baureihen. Höhere MHz-Zahlen heißen (i.d.R.) auch mehr Leistung.
Natürlich haben die nahezu alle unterschiedliche Fassungen (CPU-Sockel auf den Mainboards), so das man nicht "mal eben" alles mteinander tauschen kann... was eh meist keinen Sinn ergibt.

Bei 32-BIT-System und 64-BIT-System geht es prinzipiell um die Befehlsarchtiketur der Prozessoren, wobei für Dich der signifikanteste und leicht zu merkende Unterschied der ist: Ist eine Anwendung (--> Betriebsystem, Spiele, andere Software) nicht explizit für 64-BIT-Zugriffe geschrieben, dann bringt Dir ein 64-BIT-System oder eine QUAD-Core-CPU nichts, außer Geldausgeben und prollen.

Das ist natürlich extrem grob und sehr einfach, aber "feiner" geht es nicht, wenn man nicht SO sehr in´s Detail gehen will, das man in einem Roman endet... und mit dem Roman kommt man dann in Bereiche, wo wieder jeder was anderes sagt, weil jeder was anderes glaubt oder zu wissen meint.

Wenn Du Dich da allgemein für interessierst, dann bleibt Dir nichts anderes über als Dich durch hunderte von Seiten zu lesen, mit z.T. sehr trockenem "Stoff" und danach noch weiter zu lesen, um "Merkwürdigkeiten" nachvollziehen zu können und Dein wichtigster Freund wird Google werden ;)


http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Mikroprozessoren_von_AMD

http://de.wikipedia.org/wiki/Mikroprozessoren_von_Intel

PS: Ja, Du kannst auf einem Quad-Core D2/LoD spielen, aber wie gut, das ist die Frage und die hängt nicht annähernd nur alleine von der CPU ab, die bei D2 dann eh kurz vor dem einschlafen steht :D
 
ich frage wegen Quad und Dualcore, weil ich mal glaube gelesen zu haben, wenn dort steht Dual-Core 2,4 GHz, dass nur 1,2 GHz genutzt werden...
deswegen bin ich so verwirrt...
 
Addi1983 schrieb:
ich frage wegen Quad und Dualcore, weil ich mal glaube gelesen zu haben, wenn dort steht Dual-Core 2,4 GHz, dass nur 1,2 GHz genutzt werden...
deswegen bin ich so verwirrt...

Andersrum. ;)

Wenn du nen Dualcore mit 2x2,4 GHz hast, wirst du bei einzelnen Anwendungen kaum nen Unterschied zum einzelnen Prozessor mit 2,4 GHz merken, du kriegst also keine 4,8 GHz raus. Außer diese Anwendung ist für Dualcores optimiert. Bei mehreren parallel laufenden oder sehr prozessorlastigen Anwendungen kommt der Unterschied dann so richtig zum Tragen. Gleiches gilt für Quadcores.
 
Innerhalb einer Baureihe ist die MHz Zahl eines der Leistungskriterien (neben anderen Faktoren).
Bei einem Dualcore mit z.B. 2,4GHz haben natürlich beide Kerne 2,4GHz was aber wie ja oben steht allgemein nicht so aussagekräftig ist.
Die Intel Prozessoren vor ein paar Jahren hatten Taktraten bis 3,8GHz und waren damals als ich mich das letzte mal wirklich mit dem Thema beschäftigt hab schlechter für Spiele geeignet als vergleichbare AMD Prozzis mit um einiges geringere Taktraten.
 
Wenn ich jetzt eine Prozessorlastige Anwendung nutze, wird dann erst (beim Dualcore) der eine Kern benutzt und wenn dieser ausgelastet ist der andere zugeschaltet oder arbeiten beide kombiniert?
Kann man das beeinflusen?

MfG & danke schonmal für die vorherigen Antworten...
 
Ab Vista kannst du (XP kann auch, mit entsprechenden Sonderprogrammen) verschiedenen Anwendungen Kerne zuteilen. Wenn du dies nicht tust, können nicht auf Dual-Cores ausgelegte Programme auch nur auf einen zugreifen. Der Vorteil der sich dadurch ergibt wird aber eher gering, über gar nicht vorhanden bis zu einer Verschlechterung führen, da die zu berechnenden Daten für diesen Prozess gespalten, berechnet und anschließend wieder zusammengefügt werden müssen. Datensysteme, die dafür nicht ausgelegt sind verlangsamern diesen Prozess dadurch, da das Spalten und Zusammenfügen länger dauert, als das berechnen selbst. Wie sich das aber genau auf die einzelnen Prozesse auswirkt, musst du Profis fragen. ;)

so long
miragee
 
Da muss ich leider mal kurz den Klugscheißer raushängen lassen :p

Miragee schrieb:
Ab Vista kannst du (XP kann auch, mit entsprechenden Sonderprogrammen) verschiedenen Anwendungen Kerne zuteilen.
Ich weiss jetzt nicht, welches Sonderprogramme du meinst, aber Prozesse einzelnen Prozessoren zuzuordnen geht mindestens seit NT4.0 ohne Zusatztools über den Taskmanager.

Miragee schrieb:
Wenn du dies nicht tust, können nicht auf Dual-Cores ausgelegte Programme auch nur auf einen zugreifen. [...] da das Spalten und Zusammenfügen länger dauert, als das berechnen selbst. Wie sich das aber genau auf die einzelnen Prozesse auswirkt, musst du Profis fragen. ;)

Auch nicht ganz korrekt, Singlethread-Prozesse werden nicht aufgeilt (ist nämlich gar nicht möglich), sondern sie werden vom Scheduler unterschiedlichen Kernen zugeschoben. Im ungünstigsten Fall auf einen Kern dessen Caches nicht die korrekten Daten enthalten und diese erst nachladen. Dann kommt es zu geringen Verzögerungen.
Eine feste Bindung an eine CPU brauchte ich in den letzten 1 1/2 Jahren nur in sehr wenigen Ausnahmefällen (Bsp: 4 paralle Simulationen mit Laufzeit >12 Stunden).

Zum Thema, was die CPUs mit einem Programm macht, das nur eine CPU nutzen kann, lautet die einfache Antwort:
Diese Drecksarbeit macht das Betriebssystem in fast allen Fällen besser als man selbst. Zuschalten/Abschalten (im Sinne von Wechseln in Energiesparzuständen) wird alles vom Betriebsystem vollautomatisch verwaltet.
 
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