Was mich stört ist, dass 90% des hier Geschriebenen darauf abzielt die eigene Meinung durch zu setzen und sich selbst klug und vernünftig darzustellen.
Das ist bei meinen Schriften meist genauso.
Es wär schön, wenn ihr euch möglichst weniger kryptisch ausdrücken könntet, weil es nur anstrengend ist soviel Text zu lesen, der so wenig aussagt.
Ich mag Philosophie, aber ... nein so nicht.
Und hört um Gottes Willen und um meines Willen auf die Motivationen eurer Gesprächsgegner zu ergründen und aufzudecken, ich hab das früher auch oft gemacht, aber es ist nunmal Käse, selbst wenn man Recht hat oder hätte.
Ich denke Gerechtigkeitssinn ist begründet im Mitgefühl für Andere.
Wo das Mitgefühl aufgrund mangelnder Empathie fehlt, müssen wir als Geselschaft auch eingreifen, Vorbild sein, schützen und werten.
Wenn ich sowas höre, heutzutage bei Jugendlichen immer wieder "yeah der is voll das Opfah" ... naja dazu könnte man viel sagen, am besten ist noch sowas wie "der hat ja keine Freunde" oder "seine Eltern sind tot" -> kein Wunder, dass den Alle hassen, voll der Loser.
Also wenn jemand Probleme hat oder allgemein in einer schwierigen Situation ist, bildlich gesprochen am Boden liegt, ist es scheinbar für große, wenn auch nicht den größten Teil der Jugend und auch der Erwachsenen kein Grund zu helfen oder wenigstens Verständnis zu zeigen, sondern rein zu treten.
Oft gilts dann "wenns den trifft, triffts mich nicht" und um das zu gewährleisten macht man besser noch mit.
Das mag an der Leistungsgeselschaft liegen, sicher auch an verrohenden Medien, Werteverfall usw. ist Alles ganz wichtig, ich find das grässlich.
Es spielt keine Rolle, ob man jetzt in einer Sitaution ist, in der man wirklich harte Entscheidungen die Moral und Gerechtigkeit betreffend treffen muss, jeder ist einfach von Zeit zu Zeit in einer solchen Situation.
Erinnert mich an das Praktikum, dass ich mal gemacht hatte in einem Gartenbedarfsladen und so ein "Kollege" wollte einer alten Frau einen uralten halb kaputten Rasenmäher andrehen, den ich vorher putzen musste, damit er neuer aussieht.
Naja, er hat die überredet und ich sollte dann den Vertrag nur unterschreiben lassen, hab sie dann aber aufgeklärt und beschworen nix zu verraten und sie hat ihn nicht genommen, außerdem war mein Praktikum sowieso 2 Tage später vorbei^^
Ja da bin ich stolz drauf und das ist denke ich auch ok, wenn man was tut, wovon man glaubt, dass es richtig und anständig war, darf man sich auch gut fühlen.
Dabei bin ich kein guter Mensch, ich lebe meine sadistischen Phantasien nie aus und bin meist auch sehr ehrlich, aber ... nein ist auch egal, bin ich schlecht, nur weil ich alle anderen fast sosehr hasse wie mich selbst? Die merken doch nix davon
Sicher tun Menschen oft Dinge nur dann, wenn sie daraus nen Vorteil ziehen, aber wer sich darüber bewusst ist und trotzdem so egoistisch handelt, ist numal ein Arschloch und darf kein gesteigertes Mitgefühl erwarten, wenn ers mal braucht.
Ausreden! Als Mensch hat man numal eine Wahl, man muss nicht immer Alles richtig machen, das kann man nichtmal, aber wenn man weiss "ok das ist eigentlich nicht richtig" und entschuldigt es mit "Menschen sind numal so", dann sollte man das einzig Richtige tun und sich ändern(wahlweise auch aufhängen, je nach dem, was einem leichter fällt und der Geselschaft kommt beides zugute).
Hagall, was tust du Anderes, als die Pöbeleien fortzuführen?
Erbärmlich oder nicht, eigentlich tust du nix Anderes.
Ich hab meinen Senf dazu gegeben und werd wahrscheinlich aus Angst vor Widerspruch nicht mehr in den Thread gucken(ein gutes Beispiel für: Ich weiss es ist Mist, aber ich machs trotzdem, deshalb bin ich ein Penner und habe kein Mitleid verdient).