• Herzlich Willkommen!

    Nach der Schließung von inDiablo.de wurden die Inhalte und eure Accounts in dieses Forum konvertiert. Ihr könnt euch hier mit eurem alten Account weiterhin einloggen, müsst euch dafür allerdings über die "Passwort vergessen" Funktion ein neues Passwort setzen lassen.

    Solltet ihr keinen Zugriff mehr auf die mit eurem Account verknüpfte Emailadresse haben, so könnt ihr euch unter Angabe eures Accountnamens, eurer alten Emailadresse sowie eurer gewünschten neuen Emailadresse an einen Administrator wenden.

D2 Erich Schaefer & Phil Shenk starten ein neues ARPG Projekt

Klenkogi

Ist öfter hier
✸ Horadrim ✸
Registriert
18 Dezember 2010
Beiträge
883
Diese beiden ARPG-Veteranen haben 2021 ein Entwicklerstudio "Moon Beast Productions" gegründet und eine 4,5 Millionen Dollar Finanzierung erhalten um ein neues Action-ARPG zu entwickeln.

Das Studio plant, ARPGs in eine neue, dynamische Richtung zu lenken. Ein Schwerpunkt wird auf nutzergenerierten Inhalten liegen, wobei Spieler eigene Inhalte und möglicherweise neue Spielmodi erstellen können. Moon Beast hofft, dass diese Tools neue Genres auf Basis von ARPG-Systemen hervorbringen könnten, ähnlich wie MOBAs aus Warcraft 3-Mods - Was auch immer das heißen soll.

Die ersten Details zu ihrem Projekt sollen Anfang 2025 veröffentlicht werden.

Auszug aus den Angestellten von Moon Beast:
Erich Schaefer (Diablo I & II)
Brian Fritzgerald (Diablo I & II & III)
Peter Hu (Diablo II)
Phil Shenk(Diablo II)
Anthony Rivero(Diablo II & III)
Colin Day(Diablo III)

Derzeit noch viel Marketing Bla-Bla von Herren die nach Diablo nur eher mittelprächtige Spiele entwickelt haben. Aber ich denke, dass wir uns derzeit in einem goldenen ARPG-Zeitalter befinden. Wir haben einen Mix aus super vielen Spielen mit unterschiedlichen Ansätzen für jeden Spielertypen und es werden sicherlich wohl noch viel mehr. Seht ihr die Zukunft von ARPGs auch so rosig wie ich es tue?

LG
 
Die Namen haben bei mir immer noch Kredit. Ich finde außerdem, dass das eine große Lücke im Markt bedient. Modding wird im Prinzip auf eine neue Stufe gehoben, womit es ein Antagonist zu SaaS Kacke ist, die kein Modding zulässt.
Klar gibt es noch Spiele, die Modding zulassen, aber das liest sich wie eine Stufe weiter.
 
Bei ca. zehn namentlich bekannten Entwicklern und derzeit keinen offenen Stellen würde ich jetzt nichts erwarten, was mit Triple-A-Titeln konkurrieren kann und will. Eher etwas Torchlightartiges: Fokus auf ein stimmiges Gameplay bei zweckmäßiger Grafik und alibihafter Story. Zyniker könnten Modding-Support natürlich auch als Ersatz für Langzeitsupport vonseiten der Entwickler ansehen.^^
 
Nee, erwarte ich auch nicht. Gemeinhin gilt Larian ja nicht als AAA Publisher und die haben mehr Mitarbeiter als Bethesda.
 
Ich hab Torchlight Infinite nie probiert , da es Pay2win sein soll im endgame, aber von allem was sich so gehört habe soll es abgesehen davon in 2024 mittlerweile ein spaßiges gutes Spiel bei dem man zumindest die Kampagne mal ohne pay2win durchspielen könnte.
Das wurde ja auch von Ex D2 Leuten entwickelt
 
Eher etwas Torchlightartiges: Fokus auf ein stimmiges Gameplay bei zweckmäßiger Grafik und alibihafter Story.
Würde mir sogar völlig ausreichen.
eine rudimentäre Story - wie Diabo1
ein knuffige Grafik - wie Hearthstone oder Heroes of the Storm
und dann ganz wichtig: ein ansprechendes und belohnendes Gameplay

Ich hätte es gern, dass man wie in Diablo4 an jeder Stelle des Fortschritts - egal ob mit Lvl1 oder nach 100 Stunden - einfach mal für 15Minuten in einen Dungeon gehen oder mal eine Nebenquest machen kann;
gleichzeitig ein loser Strang an Storyquests wie in WoW wenn man doch mal tiefer in die Welt eindringen möchte
Und dann auch im Lategame Items und Crafting, auf welches man hinarbeiten kann und Fortschritt hat, auch wenn genau der richtige Gegenstand mal nicht dropt.
 
Das sieht richtig gut aus und vorallem mit einem neuen Ansatz mit der dynamischen, zerstörbaren Umgebung.
Hat Potential für nen Überraschungshit. :eek:
Ich zitiere mich mal selbst, weil ich inzwischen die Demo gespielt habe.

Positiv
- Die zerstörbare Umgebung. Empfinde ich nach wie vor als coolen USP. Wenn sie das sinnvoll ins Gameplay einflechten können, ein Pluspunkt. Wenn sie es nicht schaffen, eine vergebene Chance.
- Mana wird bewusst als Ressource behandelt die NICHT permanent zur Verfügung steht. Man kann nicht einfach mit dem Sekundärskill durch Spiel zoomen sondern die starken Spell werden gezielt eingesetzt und der Primärskill hat wieder Bedeutung.


Neutral
- Charakterbewegung. Die Sprung- und Ausweichfähigkeiten geben Darkhaven fast eine Art Jump&Run Spielgefühl. Ist Geschmackssache.
- Schwimmen. Neu kann der Char schwimmen, dabei aber keine Fähigkeiten nutzen, aber angegriffen werden. Ist mal was neues, aber fühlt sich irgendwie unbefriedigend an.

Negativ
- Das Skillpunkte vergeben auf Stärke, Vit etc. Das System ist aus dem letzten Jahrtausend, das muss echt nicht mehr sein.
- Grafik. Mir ist bewusst, dass der aktuelle Stand eine Alpha ist. Aber die Grafik sieht verwaschen und unattraktiv aus. Da muss noch deutlich was gehen, wenn die damit auch nur einen Blumentopf gewinnen wollen.
- Charaktersteuerung. Fühlt sich noch zu ungenau an. Man stolpert irgendwie durch die Welt, aber die Konkurrenz wie D4 zeigt wie es besser gehen würde.
- Kamera. Man kann die frei drehen, aber oft zeigt sie einen ungünstigen Winkel.
- Inventar. Wieder das gleiche Inventar-Tetris wie in allen anderen RPGs seit den 90ern.

Meine Begeisterung hat sich etwas gelegt. Ich empfinde die Grundidee mit der zerstörbaren Umgebung weiterhin interessant, aber es muss auch sinnvoll eingebettet werden.
Ansonsten müssen die echt noch ne Schippe drauflegen, sonst läuft das Spiel Gefahr, ähnlich zu enden wie die ganzen Diablo Klone wie Wolcen etc.
 
Ich kopiere mal @8u7ch3r s Text, da sich meine Eindrücke ähneln.

Habe die Demo nun auch einmal angespielt.

Positiv
- Mana wird bewusst als Ressource behandelt die NICHT permanent zur Verfügung steht. Man kann nicht einfach mit dem Sekundärskill durch Spiel zoomen sondern die starken Spell werden gezielt eingesetzt und der Primärskill hat wieder Bedeutung.
- Das Skillpunkte vergeben auf Stärke, Vit etc. und auch bei einer "Caster Class" wie der in der Demo spielbaren Witch hat man von jedem Attribut etwas, mag ich.


Neutral
- Die zerstörbare Umgebung. Das Zerstören war mir gar nicht so aufgefallen, aber man kann brücken bauen (wenn man genug Steine hat). Empfinde ich als USP. Wenn sie das sinnvoll ins Gameplay einflechten können, ein Pluspunkt. Wenn sie es nicht schaffen, eine vergebene Chance.
- Schwimmen. Neu kann der Char schwimmen, dabei aber keine Fähigkeiten nutzen, aber angegriffen werden. Ist mal was neues, aber fühlt sich irgendwie unbefriedigend an.
- Kamera. Man kann die frei drehen. Ich gebe mir Mühe die Tasten nicht im falschen Moment zu berühren.
- Inventar. Inventar-Tetris stört mich nicht. Es ist eine ausreichende Limitierung.
- Grafik. Mir ist bewusst, dass der aktuelle Stand eine Alpha ist. Ich habe da nichts dran auszusetzen. Es kommuniziert was es sein soll und ist dabei kein Augenkrebs. Reicht mir.


Negativ
- Charaktersteuerung. Fühlt sich noch zu ungenau an. Man stolpert irgendwie durch die Welt, aber die Konkurrenz wie D4 zeigt wie es besser gehen würde. Springen und Ausweichen ist für mich nicht negativ, aber an der Tastatur mit WASD als Movetasten und nicht als die 4 Skill Tasten langen mir die sonsten Move, Jump, Dash, Heal Tasten einfach zu weit auseinander um da sinnvoll an der Tastatur die Hand zu legen. Vielleicht roste ich langsam ein, aber die Steuerung lag mir zu unhandlich. Habe dir ersten Monster alle gefacetanked.


Von den Items und der Skillung habe ich noch nicht genug gesehen, um mir eine Meinung zu bilden. Dass die Items die eigentlich alle ausbalanziert sind, du eine dumme Entscheidung obsolet werden und sich ein Best-in-Slot mit Meilen Vorsprung hervor hebt, war und ist in D3, D4 und Teilen von D2 mein größter Kritikpunkt. Zu dem kann ich gerade in Darkhaven nichts sagen.
Die entweder gewöhnungsbedürftige oder ungelenke oder einfach auf Kontroller zugeschnittene Steuerung ist noch mein größter Kritikpunkt.
 
Zurück
Oben