FenixBlack
Diablo-Veteran
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- 12 Mai 2006
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Siehe auch Sammlung aller Informationen für die anstehende Ankündigung und Updates und Diskussion.
Dort kam unter anderem mal wieder das Thema auf, ob x Euro für Quality of Life Verbesserung, die man sich seit Jahren gewünsht hat, denn angemessen wären.
Ehrlich gesagt war ich am Anfang erst einmal verbittert: das 15€ Totenbschwörer DLC für Diablo3 hatte sich für mich nicht gelohnt.
Für Reign of the Warlock sehe ich gerade - außer wenn man den unbedingt den Warlock spielen wollte - für mich keinen Mehrwert.
Aber die 25€ sind kaum der Rede wert.
Dennoch kann ich mich mit dem Bezahlen dafür immer mehr anfreunden. Dafür, dass sie seit 2021 die Server laufen lassen - obwohl ich inzwischen nur noch Singleplayer spiele - und doch noch ein paar Patches bringen, kann man die 25€ locker locker machen.
Ich habe tatsächlich in den letzten Jahren mehr Geld an dieses Forum gespendet als für Blizzardspiele auszugeben.
Wo ich halt noch zwiegespalten bin, ist der Part wo Blizzard in letzter Zeit halt als erstes daran denkt Geld abzugreifen statt ein geiles Game heraus zu bringen. Da wurde was Tolles versprochen, dann wurde es doch wieder murks, dann kommt die Kommunity mit Vorschlägen: "Hier, wenn Ihr das so uns so umsetzen könntet, wäre das richtig geil. Die Schwächen verschwinden und alles ist toll", dann passiert lange nichts und am Ende darf man Geld dafür bezahlen, dass die Hälfte der nötigen Verbesserungen reinkommen, die eigentlich schon von Anfang an hätten drin sein sollen, oder über zahlreiche Patches immer wieder versprochen aber nie gehalten wurden.
Das hat halt so einen Geschmack, bei dem ich nicht einfach Blizzard Geld in den Rachen werfen will, sondern ihne auch mit - Abstimmung mit der Brieftasche - zeigen muss: so geht es nicht.
Reign of the Warlock ist für mich keine Verbesserung, die mir 25€ wert ist. Es ist eine Erweiterung mit seinen eigenen guten und schlechten Aspekten. Weder Must-have noch nötig noch adressiert es die Aspekte, die ich als Schwächen von Diablo2 ansehe. (Im Gegenteil, es stellt den Totenbeschwörer noch mehr auf's Abstellgleis.)
Dort kam unter anderem mal wieder das Thema auf, ob x Euro für Quality of Life Verbesserung, die man sich seit Jahren gewünsht hat, denn angemessen wären.
Ich habe mir dass Upgrade auf RotW nicht gekauft, weil ich 25€ eine Frechheit finde.
Ja, 25€ ist nur ein Friseurbesuch, aber es geht mir ums Prinzip. Die Expansion Sets von Blizzard waren ja schon immer Gelddruckmaschinen, die für wenig Entwicklungsarbeit viel Geld in die Kasse gespült haben. Aber früher gab es immerhin noch 2 Klassen und einen Akt, dagegen ist eine Klasse und ein Bossfight ist so jämmerlich, das könnte ein Entwickler ganz alleine schaffen.
Die Krönung ist, dass man den Lootfilter nur mit dem Upgrade bekommt. Für neuen Inhalt bin ich ja bereit, etwas zu zahlen, aber der Lootfilter ist lediglich eine überfällige Interface-Verbesserung, und damit noch Leute zum Upgrade zu drängen möchte ich nicht belohnen.
Abgesehen davon reizen mich völlig overpowerte Builds sowieso nicht, ich habe auch keine Mosaic-Assassine und keinen Hammerdin.
Ach, es gibt Leute die sich für 25 Euro ein große Schachtel Kippen kaufen...alle 2-3 Tage. Nix ist umsonst und ich kann mir vorstellen wie viel Arbeit dahinter steckt. Das Gespräch/ Analyse mit einem POE Entwickler bringt es auf den Punkt. Und was Lamer sagt hat auch einen Punkt: würden wir einen neuen Char in 2026 spielen wollen dessen skills zu nix taugen? Wie Blaze, arctic wind, bash und etwa 90% der anderen Durchgangsskills der alten Chars die nur als Synergie taugen.
"Vote with your wallet" ist absolut legitim, aber du machst diese Entscheidung ohne Wissen. Nein, es sind nicht dieselben Kosten:
Und selbst wenn man das ausser Acht lassen würde: Was würde LoD heute kosten? Du machst deine Entscheidung mit unglaublich viel rosaroter Nostalgiebrille. Kannst du so machen, ist nur... komisch. Aber was immer dein Boot rudert...
- In einer laufenden Dev-Mannschaft ein Upgrade mit 2 Klassen hinzustellen, die von vornerein geplant waren verglichen mit
- 26 Jahre später den Netcode bis zum geht nicht mehr aufbohren damit das neue Datenbankmodell passt UND eine neue Klasse hinzufügen
Du solltest aber nicht unter den Tisch fallen, dass das "Aufbohren" bereits mit D2:R passiert und bezahlt worden ist. Davon abgesehen ist klar, dass das keine Menschenfreunde sind sondern eine Firma, die Gewinne erwirtschaften will und muss. Die Frage ist, wie man dabei vorgeht. Will man wirklich sagen: "Kauft ein zweites Mal D2, diesmal eine überarbeitete Version (D2:R) und dafür supporten wir das Spiel wieder" nur um dann etwas später einzuschränken: "Sorry, aber den Support beschränken wir dann doch exklusiv auf die Spieler, die immer alle Add-ons kaufen"? Was ist, wenn jetzt in ein bis drei Monaten ein weiteres DLC mit einem weiteren Akt erscheint, welches erneut 25 oder sogar 40 Euro kostet? Gibt es dann auch für diejenigen, die RotZ - sorry, RotW - gekauft haben, keinen Support mehr, bis sie auch dieses Add-on gekauft haben?
Ich finde es in Ordnung, dass der Support bezahlt wird. Die Frage ist, in welcher Form und in welchem Ausmaß. Ich hätte jetzt zum Beispiel kein Problem, eine Micro-Transaction im Bereich von sagen wir ein bis zwei Euro zu tätigen, um dafür die QoL-Verbesserungen wie eine vermeintlich bessere Truhe bzw. Nutzung der selben sowie die stackability mancher Items zu erhalten (gab es noch mehr?). Auf die Masse der Spieler gesehen, würde das auch weit mehr als die diesbezüglichen Kosten reinspielen. Den Warlock wie auch die Herolde mit allem dazugehörigen brauche und will ich aber zum Beispiel nicht. Und da bin ich dann voll bei @Ottfried_Fissure. Ich zahle doch nicht 25 Euro (und künftig noch viel mehr) für eine_leicht_verbesserte Truhe bzw. tatsächlich dafür, dass ich - vermutlich - vorerst - weiterhin Support erhalte.
Ehrlich gesagt war ich am Anfang erst einmal verbittert: das 15€ Totenbschwörer DLC für Diablo3 hatte sich für mich nicht gelohnt.
Für Reign of the Warlock sehe ich gerade - außer wenn man den unbedingt den Warlock spielen wollte - für mich keinen Mehrwert.
Aber die 25€ sind kaum der Rede wert.
Dennoch kann ich mich mit dem Bezahlen dafür immer mehr anfreunden. Dafür, dass sie seit 2021 die Server laufen lassen - obwohl ich inzwischen nur noch Singleplayer spiele - und doch noch ein paar Patches bringen, kann man die 25€ locker locker machen.
Ich habe tatsächlich in den letzten Jahren mehr Geld an dieses Forum gespendet als für Blizzardspiele auszugeben.
Wo ich halt noch zwiegespalten bin, ist der Part wo Blizzard in letzter Zeit halt als erstes daran denkt Geld abzugreifen statt ein geiles Game heraus zu bringen. Da wurde was Tolles versprochen, dann wurde es doch wieder murks, dann kommt die Kommunity mit Vorschlägen: "Hier, wenn Ihr das so uns so umsetzen könntet, wäre das richtig geil. Die Schwächen verschwinden und alles ist toll", dann passiert lange nichts und am Ende darf man Geld dafür bezahlen, dass die Hälfte der nötigen Verbesserungen reinkommen, die eigentlich schon von Anfang an hätten drin sein sollen, oder über zahlreiche Patches immer wieder versprochen aber nie gehalten wurden.
Das hat halt so einen Geschmack, bei dem ich nicht einfach Blizzard Geld in den Rachen werfen will, sondern ihne auch mit - Abstimmung mit der Brieftasche - zeigen muss: so geht es nicht.
Reign of the Warlock ist für mich keine Verbesserung, die mir 25€ wert ist. Es ist eine Erweiterung mit seinen eigenen guten und schlechten Aspekten. Weder Must-have noch nötig noch adressiert es die Aspekte, die ich als Schwächen von Diablo2 ansehe. (Im Gegenteil, es stellt den Totenbeschwörer noch mehr auf's Abstellgleis.)
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