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Blackscreen of Death

Rabe3

Diablo-Veteran
Ex-Staffmember
Registriert
30 September 2003
Beiträge
2.416
System:
Motherboard: Gigabyte GA-890GPA-UD3H 890GX AM3 ATX
Prozessor: AMD Phenom II X6 1090T 3.20GHz AM3 9MB 125W Black Edition BOX
Grafikkarte: 1024MB XFX Radeon HD 5770 XXX 850M HD-577A-ZNDC Eyefinity GDDR5
RAM: 4096MB G.Skill RipJaws Series DDR3-1066 CL7
Festplatte System- und Programmpartition: WDC WD1200BB-00DAA3 SCSI
Festplatte Datenpartition: WDC WD5000AKB-00H8A SCSI
Laufwerk: LG DVD-Brenner GH22NS50 SATA Schwarz Bulk

Microsoft Windows 7 Home Premium 64bit Deutsch SB/OEM

Problembeschreibung:
Ich spiele Modern Warfare 3. Bisher trat das Problem nur auf, während ich MW3 spielte - allerdings tue ich mit dem Rechner sonst kaum etwas anderes über längere Zeiträume, wenn ich nicht zocke, ist die Kiste aus. Deshalb weiß ich nicht, ob das Problem an MW3 oder an Windows oder an der Hardware hängt.
Es laufen meist Steam, MW3 und Teamspeak gleichzeitig. Ich spiele also, und irgendwann, einfach so aus dem Nirgendwo, wird mein Bildschirm schwarz, die Freunde auf dem TS hören mich nicht mehr, ich höre sie nicht mehr, und nach etwa ~3 Sekunden erscheint auf dem Screen "DVI: kein Signal". Der Rechner klingt, was Lüfter angeht, als wäre er noch genauso sehr unter Last wie während des Zockens, aber reagiert auf nichts mehr. Ich habe dann immer irgendwann 5 Sekunden lang den Powerknopf gedrückt, um ein runterfahren zu erzwingen.

Bisherige Diagnoseversuche:
Ich habe die Win7 Ereignisanzeige gefunden. Darin habe ich als kritisches Ereignis nur den "Fehler 41 Kernel Power", gefunden, das von den Zeiten her exakt passen würde, Problembeschreibung: "Das System wurde neu gestartet, ohne dass es zuvor ordnungsgemäß heruntergefahren wurde. Dieser Fehler kann auftreten, wenn das System nicht mehr reagiert hat oder abgestürzt ist oder die Stromzufuhr unerwartet unterbrochen wurde." Das klingt ja eher so, als wäre dieser Code die FOLGE meines Herunterfahrens und nicht der Auslöser für den Blackscreen. Immerhin konnte ich so die Daten und die Häufigkeiten nachvollziehen und weiß daher, dass das Problem seit dem 29.12. 7 mal aufgetreten ist, und zwar in immer kürzeren Abständen.

Hilfeersuchen:
Hat jemand eine gute Idee, woran sowas liegen kann? Gibt es irgendwelche fancy Diagnosetools, die uns sagen könnten, was genau da vor so einem Ausfall passiert?

Herzlichen Dank für alle Hilfestellungen und Ratschläge...
 
Hört sich für mich nach nem Temperaturproblem an...

Modern Warfare3 ist ja auch schon etwas anspruchsvoller als so der PC-Alltag.

Kannst du beim spielen mal deine Temperaturen (zB mit Tools wie HWMonitor, ...) checken? Idealerweise in regelmäßigen Abständen und am besten bevor der PC wieder den Geist aufgibt ;)

Für AMD CPUs bin ich jetzt nicht so der Experte, aber soweit ich weiß haben die nen Temperatursensor nicht direkt an den Kernen sondern iwo "oben unterm "Deckel"". Da solltens nun nicht mehr als 60°C sein.

Bei Grafikkarten ist das mit der Temperatur immer so ne Sache... einige haben nicht einmal Sensorwerte, die man einfach so auslesen kann. Ich denke aber, deine Grafikkarte sollte mit der neuesten HWMonitor Version auch Temperaturen liefern. Bis 80°C ist hier je nach Kühldesign der Karte normal, wobei niedriger natürlich besser ist ;)

Zu deinem PC an sich: Wie sieht's denn bei dir mit Staub / "Dreck" im PC inneren aus? Vielleicht man reingucken im Betrieb ob auch alle Lüfter richtig laufen.

"Airflow" ist da ja auch noch immer so ein tolles Stichwort: Wie hast du die Gehäuselüfter angeordnet? (Es können auch an Stellen Wärmestaus auftreten, an die man nie im Leben denken würde).


Edit: Nen Bluescreen hast du ja leider nicht, aber vielleicht findet das tolle Programm "whocrashed" ja trotzdem was.

Edit2:
Links:
http://www.cpuid.com/softwares/hwmonitor.html HWMONITOR
http://www.resplendence.com/whocrashed WHOCRASHED
 
Zuletzt bearbeitet:
@Agasinika ram fehler passieren in der Regel nur sporadisch und unvorhersehbar und treten auch im idle/surfen aufm. Da sie bei ihm nur unter Last auftauchen kann man das eigentlich ausschließen.

@Topic es ist wie gesagt entweder ein Temp porbelm ODER ein prob mit dem Netzteil. Von daher was hasten da verbaut? Bzw haste nen anderes zum testen da?

mfg Ferry
 
Temperaturen beim zocken:
Motherboard: 39° - 52°
Prozessor: 27° - 46°
Graka: 85° - 101° :eek:

Das dürfte das Problem sein. Okay, wie änder ich das?

/Edit:
Gehäuse: ATX Xigmatek Asgard II Midi Tower Schwarz/Orange
Im Gehäuse läuft ein Lüfter, das dürfte damit zu wenig sein, oder?

/Edit2: Hatte die Kiste grade auf. Das Netzteil ist von Trust und liefert 570W.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, wie änder ich das?

Der Kühler der Grafikkarte ist unterdimensioniert (laut diverser Google-Quellen), die Überhitzung für dieses Modell wohl typisch. Entweder du baust einen anderen Kühler auf die Grafikkarte, oder du vertickst die Karte bei eBay und schaffst dir eine andere 5770er mit besserem Kühler an.
 
Der Kühler ist da fest installiert, ich wüsste nicht, wie ich den abnehmen und austauschen könnte... Ich dachte, ich könnte vielleicht einfach mindestens einen zusätzlichen Gehäuselüfter einbauen, sollte das nicht auch was bringen? Dazu direkt die Frage, baut man den sorum ein, dass die warme Luft rausgeblasen wird, oder sorum, dass die kühlere Aussenluft reingeblasen wird? Oder macht vielleicht sogar ein Kreislauf aus beidem Sinn?
Ist eine Temperaturänderung zu erwarten, wenn ich von meinen mittelalterlichen IDE-Festplatten auf SSD umsteige? Ich hab auch immer den EIndruck, dass die sehr sehr warm sind.
Oder bringt es vielleicht was, die GraKa erstmal runterzutakten?

Danke für alle Antworten :)
 
...Dazu direkt die Frage, baut man den sorum ein, dass die warme Luft rausgeblasen wird, oder sorum, dass die kühlere Aussenluft reingeblasen wird? Oder macht vielleicht sogar ein Kreislauf aus beidem Sinn?...
Ein Zug-Druck-Lüftersystem ist natürlich am wirkungsvollsten.
Allerdings sind PC Gehäuse dafür meistens nicht ausgelegt.
Es macht wenig Sinn mit dem einen Lüfter kalte Luft von aussen anzusaugen
und mit dem anderen Lüfter direkt neben dran diese kühle Luft wieder rauszublasen.
Einfach einmal die Lüfteranordnung am PC Gehäuse betrachten und überlegen,
wie der Luftstrom im Gehäuse wohl aussehen wird.
Am Ende hilft dann aber nur ausprobieren und nachmessen, die Tools dazu hast du dir ja schon besorgt.:top:

...
Ist eine Temperaturänderung zu erwarten, wenn ich von meinen mittelalterlichen IDE-Festplatten auf SSD umsteige? Ich hab auch immer den EIndruck, dass die sehr sehr warm sind.
Klar ist eine SSD kühler als eine IDE HDD, nur in deinem Fall mit einer GraKa Temperatur von 85° - 101°
macht das den Kohl auch nicht mehr fett.
Zudem stimmt im augenblick das Preis-Leistungsverhältnis bei den SDD nicht.
Fazit, das mit ner SDD würde ich bleiben lassen.
Ich würde nicht einmal darüber nachdenken, wenn eine IDE/SATA HDD verrecken würde.
Was du noch probieren kannst ist die Anordnung der Karten in den Steckplätzen zu verändern, falls das möglich ist,
so daß die GraKa etwas freier im Gehäuse bzw. im Luftsrom zu stecken kommt.
Merk dir aber bei dem Versuch die funktionierende Anordnung gut.
Ein PC der nicht mehr anspringt hat zwar keine Temperaturprobleme mehr, aber das war's dann auch schon.

PS.
Gerade noch den letzten Satz von dir gelesen.
Also an den GraKa Taktungen rumzufrimeln wäre in meinen Augen so ziemlich die allerletzte Verzweiflungstat.
In den einschlägigen Foren liest du nämlich ganz selten etwas über die missglückten Versuche.
Das erfahren dann immer nur die HW Dealer, und das auch nicht so ganz freiwillig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Runtertakten muss gar nicht unbedingt sein, undervolting ist hier das Stichwort ;)

Die Idee dahinter: Man regelt die Betriebsspannung langsam in kleinen Schritten runter und guckt bei welcher Versorgungsspannung die Karte bei starker Belastung noch läuft. bei meiner HTPC-Grafikkarte habe ich so ca. 25°C Temperatur gespart. Die Wärmeentwicklung beim Notebook ist auch weniger und der Akku hält da gefühlte 20% länger x)

Undervolting – Wikipedia

Als Info dazu.

Ich persönlich hab' mir immer MSI Afterburner geladen (funktioniert mit fast allen Grafikkarten), da die Spannung Schritt für Schritt gesenkt und mit irgendeiner Anwendung zB 3DMark die Grafikkarte ein wenig geärgert ;) Wenn das ganze nen 3DMark Durchlauf übersteht, weiter runter...


EDIT: WICHTIG!

Mir ist gerade eingefallen, dass deine XXX Version ja schon ab Werk übertaktet ist, wenn du wirklich nicht den Kühler gegen zB nen Alpenföhn Peter (imo. der beste Grafikkartenkühler auf dem Markt) tauschen willst, stell bitte den Takt vor dem Undervolting auf den Standard des RV840 Chips runter... sollten soweit ich weiß 850 anstatt der bei dir vorhandenen 875 MHZ sein und der Speicher geht entsprechend auf 2400(1200) runter.

Das ganze natürlich nur wenn, du dich wirklich dafür entscheidest. Im Prinzip hast du dann eine ganz normale HD5770 mit deutlich niedrigerer Temperatur.


Edit2:

Also an den GraKa Taktungen rumzufrimeln wäre in meinen Augen so ziemlich die allerletzte Verzweiflungstat.
Ungefährlich ist das nicht, aber warum die "allerletzte Verzweiflungstat"? Ruhig an die Sache rangehen, vorher so gut es geht informieren, wenn man noch unsicher ist, selber nach Hilfe in entsprechenden Foren suchen. Du gewinnst bei einer 0815 Karte ohne Werksübertaktung im Schnitt 15°C Temperatur, vom Stromverbrauch möchte ich gar nicht reden. Das ganze ohne Leistungseinbußen. Dazu verlängerst du auch noch die Lebenszeit deiner Hardware. ;)


Edit3:

Ich ging einfach davon aus, dass der Kühler crappig sei; wurde oben iwo. so beschrieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

ehm wie wärs einfach mal die WLP von der grafikkarte zu wechseln und den angesammelten staub zu entfernen?
Denn eigentlich ist der verbaute referenzkühler von der Karte nicht garnicht so übel, vor allem ist er so oder so besser als die meisten anderen kühler für die 5770.
Undervolting ist im übrigen bei einem Hitzestau problem nicht wirklich des Rätsels lösung...

Falls du nicht weist wie:
Auf der rückseite befinden sich 4 quadratisch angeordnete schrauben. Die löst du überkreuz und schon sollte der ganze kühler ab gehen ( falls noch ein paar andere schrauben auf dem PCB sind die auch lösen).
Jatzt das Kabel vom Lüfter lösen, aufpassen das de nicht die fassung mit nimmst.
Dann die alte Wärmeleitpaste entfernen z.b. mit nem taschentuch und neue Auftragen.
Den staub im innerem kannste entweder einfach mit nem staubsauger zu leibe rücken oder den Kühler komplett auseinander schrauben und mit einem harten langborstigem pinsel reinigen.
 
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