gautcho
Guest
Die Entschlüsselung des Tornadomusters
Das Tornadobewegungsmuster
Version 5 - original: 13.05.2004 last edit: 15.05.2004 by gautcho
Worum geht es eigentlich?
Es geht um den Druidenskill Tornado. Dieser erzeugt einen Wirbelwind, der sich scheinbar recht wahllos auf dem Schlachtfeld hin- und herbewegt, was das Zielen recht schwierig macht.
Deshalb bin ich dabei das ganze durch simples Probieren zumindest etwas durchsichtiger zu machen und werde hier je nach Fortschritt meine Erkenntnisse präsentieren.
1. Test: Temporärer Zufall?
Den meisten war es schon bekannt, aber ich habe es trotzdem getestet. Der Tornado unterliegt keinem temporärem Zufall. Das heißt, dass man ohne Standortwechsel mit dem Cursor auf dem gleichen Ort keine Veränderung der Flugbahn beobachten kann.
2. Test: Ortsabhängigkeit?
Wider meinen Erwartungen gibt es eine Ortsabhängigkeit. Ein Tornado, der eigentlich auf eine bestimmte Cursorposition auf dem Bildschirm gecastet wird hat eine andere Flugroute als der Vergleichstornado der zwar auf die gleiche Cursorposition auf dem Bildschirm (ich nenne es ab jetzt relative Position), nicht aber auf die in der Welt gleichen Stelle (ich nenne es im Folgenden tatsächliche Position) gecastet wird.
Das macht die nächsten Untersuchungen natürlich sehr schwierig.
3. Test: Bewegungsabhängigkeit?
Eine Bewegungsabhängigkeit ist nicht vorhanden. Schaut der Druide in eine andere Richtung als er den Tornado casten soll, so dreht er sich um (allerdings auf einer Stelle) und zaubert einen Tornado der auf der gleichen Bahn fliegt wie ein zweiter, der nach der Methode vom 1. Test gezaubert wird (gleiche relative und tatsächliche Position auf dem Bildschirm).
4. Test: Orientierungsabhängigkeit?
Eine Orientierungsabhängigkeit ist scheinbar gegeben. Damit meine ich, dass ein Druide, der keine Drehung nach dem oben beschriebenen Muster durchführt, bei einer größeren Drehung zur selben Position, aber eigentlich eine andere Position einnehmen würde - er steht praktisch von einer vorherigen Aktion leicht "verdreht", aber nicht "verdreht" genug - den Tornado auf einen anderen Weg bringt als sein Testgegenstück.
5. Test: Zaubergeschwindigkeitsbhängigkeit
Eine Abhängigkeit von der Zaubergeschwindigkeit konnte ich bei mehreren Stufen nicht erkennen.
Versuchsaufbau und Flugmöglichkeiten ab Test 6
Der Druide steht auf einem offenen Feld, droppt 1 Gold-Häufchen in die Gegend. Nun kommen die folgenden Versuche und dabei ist eines zu beobachten: Die Tornado bewegen sich alle auf den gedroppten Geldhäufchen, die in einem Rechteck um den Druiden liegen.
Der Versuchsaufbau
Mögliche Bewegungsbahnen des Tornados
6. Test: 1. Gleichmäßigkeiten - linkes unteres und rechtes oberes Viereck
Nach den Abhängigkeitstest habe ich versucht mir mit Hilfe eines Geldmusters ein klareres Bild über die Bewegung der Tornados zu machen und bin auf teilweise erstaunliches gestoßen.
Man teile den Bildschirm in 4 Vierecke ein. Der Druide ist ein Punkt aller Vierecke, die Bildschirmstreckenmittelpunkte und die Eckpunkte sind die fehlenden Eckpunkte der Vierecke (das ganze ist ein ungefährer Wert, mir scheint, das es so nicht ganz hinkommt).
Innerhalb der Vierecke bewegen sich die Tornados nach einem Muster, das zumindest teilweise entschlüsselbar ist.
Ein Cursor, der auf der innerhalb der Vierecke auf Gelddiagonalen bewegt wird produziert in den Vierecken immer die gleiche Tornadobahn unabhängig von der Entfernung zum Druiden.
Die Dreiecke und die Parallelen
7. Test: Ortsabhängigkeit II
Die in Test 2 gefundene Abhängigkeit von der tatsächlichen Position des Casters muss ich teilweise für falsch erklären. In den in Test 6 gefundenen Vierecken befinden sich ja die oben eingezeichnetenDiagonalen. Diese scheinen sich über die gesamte Welt vorzusetzen. Man kann also an einer beliebigen Stelle in der Welt auf eine solche Parallele klicken und wenn diese dann im linken, unteren oder rechten, oberen Viereck ist, so ergibt sich immer die gleiche Tornadobahn.
8. Test: Spiegelsymmetrien
Im linken, unteren und rechten, oberen Viereck ist tatsächlich eine Punktsymmetrie zum Druiden zu erkennen.
Im in den anderen Vierecken scheint weiter das Chaos zu herrschen, eine Symmetrie konnte ich nicht entdecken.
9. Test: Zwei Hälften?
Allem Anschein nach wird der Bildschirm durch eine Strecke, die die obere bzw. untere Bildschirmkante halbiert, in zwei Hälften geteilt. Die oben beschriebenen Diagonalen reichen bis zu dieser Trennlinie, die sich mit dem Druide verschiebt. Es gibt also im Prinzip Diagonalen, die in einem Punkt halbiert werden und die auf den "halbierten" Diagonalen (es geht immer um die Cursorposition) immer den gleichen Tornado hervorufen. Das Problem ist aber, dass dies nicht im nächsten Bereich des Druide passiert (so 3-4 Goldstücke), das werde ich dann als nächstes in Angriff nehmen.
Hinter das genaue Flugmuster komme ich aber leider irgendwie gar nicht. Hatte mal angedacht, dass es 5 Richtungswechsel gibt, aber das scheint sich nicht zu bewahrheiten.
Die zwei Hälften mit dem angedeuteten Bereich, in dem das System scheinbar nicht greift.
Erste Erkenntnisse
Die in Test 6 beschriebenen "Phänomene" entkräften zumindest eine gängige Praxis. In den linken, unteren und rechten, oberen Vierecken ist es völlig egal, wie weit man den Cursor vom Druiden wegbewegt. Entscheidend ist alleine die Diagonale, die die Flugbahn festlegt.
Schlußbemerkung
Ich werde eifrig weiter testen und hoffe bald mit mehr/besseren Erkenntnissen aufwarten zu können, das wird dann natürlich editiert.
Über Hilfe/Vorschläge wäre ich natürlich sehr begeistert und nicht abgeneigt.
Das Tornadobewegungsmuster
Version 5 - original: 13.05.2004 last edit: 15.05.2004 by gautcho
Worum geht es eigentlich?
Es geht um den Druidenskill Tornado. Dieser erzeugt einen Wirbelwind, der sich scheinbar recht wahllos auf dem Schlachtfeld hin- und herbewegt, was das Zielen recht schwierig macht.
Deshalb bin ich dabei das ganze durch simples Probieren zumindest etwas durchsichtiger zu machen und werde hier je nach Fortschritt meine Erkenntnisse präsentieren.
1. Test: Temporärer Zufall?
Den meisten war es schon bekannt, aber ich habe es trotzdem getestet. Der Tornado unterliegt keinem temporärem Zufall. Das heißt, dass man ohne Standortwechsel mit dem Cursor auf dem gleichen Ort keine Veränderung der Flugbahn beobachten kann.
2. Test: Ortsabhängigkeit?
Wider meinen Erwartungen gibt es eine Ortsabhängigkeit. Ein Tornado, der eigentlich auf eine bestimmte Cursorposition auf dem Bildschirm gecastet wird hat eine andere Flugroute als der Vergleichstornado der zwar auf die gleiche Cursorposition auf dem Bildschirm (ich nenne es ab jetzt relative Position), nicht aber auf die in der Welt gleichen Stelle (ich nenne es im Folgenden tatsächliche Position) gecastet wird.
Das macht die nächsten Untersuchungen natürlich sehr schwierig.
3. Test: Bewegungsabhängigkeit?
Eine Bewegungsabhängigkeit ist nicht vorhanden. Schaut der Druide in eine andere Richtung als er den Tornado casten soll, so dreht er sich um (allerdings auf einer Stelle) und zaubert einen Tornado der auf der gleichen Bahn fliegt wie ein zweiter, der nach der Methode vom 1. Test gezaubert wird (gleiche relative und tatsächliche Position auf dem Bildschirm).
4. Test: Orientierungsabhängigkeit?
Eine Orientierungsabhängigkeit ist scheinbar gegeben. Damit meine ich, dass ein Druide, der keine Drehung nach dem oben beschriebenen Muster durchführt, bei einer größeren Drehung zur selben Position, aber eigentlich eine andere Position einnehmen würde - er steht praktisch von einer vorherigen Aktion leicht "verdreht", aber nicht "verdreht" genug - den Tornado auf einen anderen Weg bringt als sein Testgegenstück.
5. Test: Zaubergeschwindigkeitsbhängigkeit
Eine Abhängigkeit von der Zaubergeschwindigkeit konnte ich bei mehreren Stufen nicht erkennen.
Versuchsaufbau und Flugmöglichkeiten ab Test 6
Der Druide steht auf einem offenen Feld, droppt 1 Gold-Häufchen in die Gegend. Nun kommen die folgenden Versuche und dabei ist eines zu beobachten: Die Tornado bewegen sich alle auf den gedroppten Geldhäufchen, die in einem Rechteck um den Druiden liegen.

Der Versuchsaufbau

Mögliche Bewegungsbahnen des Tornados
6. Test: 1. Gleichmäßigkeiten - linkes unteres und rechtes oberes Viereck
Nach den Abhängigkeitstest habe ich versucht mir mit Hilfe eines Geldmusters ein klareres Bild über die Bewegung der Tornados zu machen und bin auf teilweise erstaunliches gestoßen.
Man teile den Bildschirm in 4 Vierecke ein. Der Druide ist ein Punkt aller Vierecke, die Bildschirmstreckenmittelpunkte und die Eckpunkte sind die fehlenden Eckpunkte der Vierecke (das ganze ist ein ungefährer Wert, mir scheint, das es so nicht ganz hinkommt).
Innerhalb der Vierecke bewegen sich die Tornados nach einem Muster, das zumindest teilweise entschlüsselbar ist.
Ein Cursor, der auf der innerhalb der Vierecke auf Gelddiagonalen bewegt wird produziert in den Vierecken immer die gleiche Tornadobahn unabhängig von der Entfernung zum Druiden.

Die Dreiecke und die Parallelen
7. Test: Ortsabhängigkeit II
Die in Test 2 gefundene Abhängigkeit von der tatsächlichen Position des Casters muss ich teilweise für falsch erklären. In den in Test 6 gefundenen Vierecken befinden sich ja die oben eingezeichnetenDiagonalen. Diese scheinen sich über die gesamte Welt vorzusetzen. Man kann also an einer beliebigen Stelle in der Welt auf eine solche Parallele klicken und wenn diese dann im linken, unteren oder rechten, oberen Viereck ist, so ergibt sich immer die gleiche Tornadobahn.
8. Test: Spiegelsymmetrien
Im linken, unteren und rechten, oberen Viereck ist tatsächlich eine Punktsymmetrie zum Druiden zu erkennen.
Im in den anderen Vierecken scheint weiter das Chaos zu herrschen, eine Symmetrie konnte ich nicht entdecken.
9. Test: Zwei Hälften?
Allem Anschein nach wird der Bildschirm durch eine Strecke, die die obere bzw. untere Bildschirmkante halbiert, in zwei Hälften geteilt. Die oben beschriebenen Diagonalen reichen bis zu dieser Trennlinie, die sich mit dem Druide verschiebt. Es gibt also im Prinzip Diagonalen, die in einem Punkt halbiert werden und die auf den "halbierten" Diagonalen (es geht immer um die Cursorposition) immer den gleichen Tornado hervorufen. Das Problem ist aber, dass dies nicht im nächsten Bereich des Druide passiert (so 3-4 Goldstücke), das werde ich dann als nächstes in Angriff nehmen.
Hinter das genaue Flugmuster komme ich aber leider irgendwie gar nicht. Hatte mal angedacht, dass es 5 Richtungswechsel gibt, aber das scheint sich nicht zu bewahrheiten.

Die zwei Hälften mit dem angedeuteten Bereich, in dem das System scheinbar nicht greift.
Erste Erkenntnisse
Die in Test 6 beschriebenen "Phänomene" entkräften zumindest eine gängige Praxis. In den linken, unteren und rechten, oberen Vierecken ist es völlig egal, wie weit man den Cursor vom Druiden wegbewegt. Entscheidend ist alleine die Diagonale, die die Flugbahn festlegt.
Schlußbemerkung
Ich werde eifrig weiter testen und hoffe bald mit mehr/besseren Erkenntnissen aufwarten zu können, das wird dann natürlich editiert.
Über Hilfe/Vorschläge wäre ich natürlich sehr begeistert und nicht abgeneigt.