• Herzlich Willkommen!

    Nach der Schließung von inDiablo.de wurden die Inhalte und eure Accounts in dieses Forum konvertiert. Ihr könnt euch hier mit eurem alten Account weiterhin einloggen, müsst euch dafür allerdings über die "Passwort vergessen" Funktion ein neues Passwort setzen lassen.

    Solltet ihr keinen Zugriff mehr auf die mit eurem Account verknüpfte Emailadresse haben, so könnt ihr euch unter Angabe eures Accountnamens, eurer alten Emailadresse sowie eurer gewünschten neuen Emailadresse an einen Administrator wenden.

Gedanken zum WL

Wie gesagt, ich verstehe Argumente, aber zu sagen, dass Menschen ohne Rotw darunter leiden, liegt nicht nur zwangsläufig am Warlock.
Ich hätte mir auch ohne eine OP Klasse Rotw gekauft, QoL Features, sowie die neuen Spiel Inhalte.
Ich habe keine Angst vor OP Klassen, ich habe eher Angst, dass sie jetzt zu viel Weiterentwickeln.
Als ich bei der Umfrage Mail Pargon, etc. gelesen habe, haben sich bei mir die Nackenhaare aufgestellt und ich hoffe sehr, dass sie das Spiel weitestgehend so lassen.
This! Trifft exakt auch meine Meinung.

RotW hab ich mir auch eher nicht wegen des Warlocks sondern wegen der QoL-Features gekauft, vor allem wegen des Loot-Filters. Teurer Loot-Filter, leider...

Ich spiele auch weiterhin (halt aktuell nur im SP) verschienene Sorcs, Palas und Amazonen.
Warlocks hab ich mir 2 gemacht, einen Echoing Strike und einen Feuer-Build. Macht beides Spaß.

Ich finds ja interessant, wie sich die Anforderung an neue Klassen entwickelt haben. Ich kann mich nicht erinnern, dass beim Release von LoD damals die Assassine und der Druide OP-Klassen gewesen wären. Vielleicht kann ich mich aber nur nicht mehr gut daran erinnner, ist ja doch schon einige Jahre her - bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege
Heute wird die OP-ness von neu eingeführten Char-Klassen von den Spielern ja schon fast erwartet.
 
Derber OP Char, macht richtig Spaß momentan in der pre-nerf Phase.

Alleine der bound Lister mit Macht Aura, extra schnell extra stark und cursed - Der verflucht sekündlich Gegner, das ist schon richtig fies nice.

Das fehlt bei den resurrections vom Necro komplett, wär cool wenn sie das mal nachliefern würden.
 
Interessantes Thema tatsächlich.
Als jemand der immer nur SP gespielt hat und daher nie die super duper High End Charaktere gespielt hat (man findet halt keine x high runes ohne hunderte Stunden zocken) finde ich den WL deutlich zu stark.

Ich habe mit dem DLC komplett neu auf der Konsole gestartet, daher noch kein Gear gehabt. Und trotzdem habe ich Hölle erst auf Players5, später dann auf Players8 durchgespielt. Es gab überhaupt keine Probleme. Aber wirklich gar keine. Ich habe in über 20 Jahren niemals etwas so übertriebenes gespielt.

Anschließend habe ich Uber Tristam gemacht – einfach weil eine Fackel im SP nice to have ist und ich gucken wollte, wie weit ich komme. Auch hier, keinerlei Probleme. Klar kann man jetzt argumentieren, dass der Pala das auch leicht hinbekommt. Aber dafür musste man zumindest nen spezielles Char haben.

Der Punkt ist mE, dass der WL einfach in quasi jedem Einsatzgebiet, in allem was man tut, mit der beschissesten Ausrüstung direkt die beste Klasse ist. Und das nicht einmal knapp. Wie gesagt, ich habe den Vergleich zu einer High-End-Java oder Sorc nicht.
Aber bei diesen Builds habe ich entweder sehr viel Zeit investiert oder unfassbares Glück gehabt, um sie spielen zu können. Und sich dafür dann op zu fühlen ist doch genau das, worum es am Ende geht. Ich grinde auf etwas hin.

Mit dem WL dagegen, was soll jetzt noch kommen? Ich hab quasi alles geschafft was, man kann schaffen (die Uber Ahnen mal ausgenommen, aber ich hatte einfach keine Lust die Statuen zu sammeln) ohne dass ich mich groß anstrengen oder bestimmtes Gear grinden musste. Auch wenns alles SP ist - für mich macht er das Spiel im jetzigen Zustand ein Stück weit beliebiger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier wurde schon sehr viel richtiges gesagt, das möchte ich nicht noch mal niederschreiben.
Hier mal noch ein Indiz für sagen wir mal "komisches" Charakterdesign.
Ich bin mir relativ sicher, dass ursprünglich die Möglichkeit eine Zweihandwaffe einhändig schweben zu lassen ausschließlich für Mirrored Blades vorgesehen war. Das würde auch perfekt zu dem Unique Schwert passen und dazu, dass es überhaupt Dolche als char-spezifisches Item gibt. So wie es jetzt ist wird niemand einen Dolch nutzen. Man hätte vielleicht schauen sollen, dass die Best-in-Slot-Items wenigstens einigermaßen zum Char passen.
Alles was absolut skillbasiert funktioniert kann zu Mang-Song greifen. +5 Allskill ist wohl mehr oder weniger ungeschlagen.

Abgesehen davon ist die Lösung mit den Dolchen denkbar ungünstig: habe schon diverse Rares mit +Nec und gleichzeitig WL-Staffmofs gefunden.
 
Neh, nicht ganz.

Diablo2 war seit langem unbalanced und das haben wir auch mehr als einmal in ellenlangen Forenposts geäußert.
Die übergeordnete Kritik an Blizzard ist nämlich, dass sie über Jahre erst eine deutliche sichtbare Unbalance drin haben, zu denen es ganz klare und einstimmige Ansichten gibt, wie man die Übermächtigkeit betreffener (sein es Items, Builds, oder bestimmte Skills) ein Bisschen zurück dreht, sodass betreffendes X dann immer noch stark, aber nicht mehr zu stark ist.
Aber was macht Blizzard: Erst schweigen und Diablo2 scheinbar begraben haben, nur um dann aus dem Nichts mit einem Patch heraus zu kommen, der nichts patcht, sondern einfach nur einen anderen Imba Char/Item daneben stellt, der den ersten in seiner Absurdität noch übertrifft.
Und das einmal, zweimal, drei und mit dem Warlock noch krasser. <-- DAS ist die zentrale Kritik.

Dass Gegenstände Auren oder Fremdskills spenden, ist nicht das Problem. Die Höhe der Aura in Bezug auf die Anforderungen des Gegenstandes sind ein Problem.
Einsicht hat noch ein weiteres Problem in Hinblick auf seine niedrigen Kosten außer, dass die Meditationsaura viel zu hoch ist - können wir an einer anderen Stelle diskutieren.
CTA und Enigma sind für mich OKAY, weil sie Highrunen brauchen.
Das Problem an dem Teleport von Enigma ist nicht, dass Rätsel die Fähigkeit Teleport spendiert, sondern dass Teleport nicht wie in Diablo3 und 4 ein defensiver Notfallknopf mit Castdelay und der Bedingung 'Line of Sight' ist. Mehr zu dem Thema aber gern an einer anderen Stelle.


Ich hatte vor langer Zeit mal eine Zauberin mit Hydra und ohne legendäre Gegenstände im Battle.net gespielt. Und dann auch mal im Singleplayer eine weitere Zauberin, die keine Runenwörter tragen durfte. Ich weiß auch, dass du - @c4master - deinen Char nur mit crafted items spielst. Das macht halt MAL Spaß. Weil es Abwechslung bringt, nachdem man alles andere schon durch hat. Es ist eine Möglichkeit sich selbst heraus zu fordern. Aber auch damit ist man dann fertig und fliegt wieder mit dem voll ausgerüsteten Helden durch das Game.
Aber es hat halt genau dann diesen faden Beigeschmack, wenn der eine Build - den alle spielen - mit Leichtigkeit überall durch kommt und sich jeder andere Build anfühlt, als würde man sich einen Knüppel zwischen die Beine hauen.


Auch hier wieder ein "Neh, nicht ganz".
Caster können gern stark sein. Sie können auch gern nackt durch das Game [D2] kommen, wenn man weiß wie man zu spielen hat und die Caster das können, weil sie auf Abstand bleiben (aka nicht in den Nahkampf müssen und ihr Damageoutput basiert nicht auf der Waffe).
Probleme an Diablo2 sind, dass Caster zwar auch nackt durchs Game kommen könnten, aber trotzdem noch Geist, Einsicht, HotO dazu bekommen.

Wenn man etabliert, dass Rares (die auf Affixlisten basieren und damit der Dreh- und Angelpunkt des Games sind) einhändig maximal +2 zu allen Skills einer Klasse und 20% schnellere Zauberrate haben können und Schilde maximal +2 zu allen Skills einer Klasse,
dann kannst du nicht einfach eine Einhandwaffe einfügen, die neben den +2Skills noch 25% bis 35% FCR hat,
dann kannst du nicht einfach einen Schild einfügen, die neben den +2Skills auch noch überhaupt FCR hat,
dann kannst du nicht einfach eine Einhandwaffe einfügen, die +3Skills und dazu noch mehr als 10% FCR hat.

Und was die Nahkampfwaffen angeht:
Wenn wir schon feststellen, dass Nahkämpfer den Castern schon hinterher hinken, selbst wenn die Nahkämpfer die stärksten Waffen anlegen und deswegen die starken Nahkampfwaffen nicht gernerft werden sollen, dann sollte man sich die Waffen mal genauer ansehen.
Eid und Trauer sind vom Damage her so stark, dass selbst die besten Rares da gar nicht ran kommen. Ich habe mir ein Blutcraft gebaut und war extra Lucky neben 40%IAS auch noch über 400%eDmg zu haben. Die Champoinaxt richtet 270 bis 480Dmg an. Das übertrifft Trauer einhändig.
An Gehorsam kann auch fast kein Rare ranreichen und dann müsstest du es auch noch in ätherisch finden.
An den Schaden von Einsicht kann mit der Levelanforderung ein Rare überhaupt nicht hinkommen.
Und das ist der eigentliche Kritikpunkt: die rare Waffen und auch (bis auf ganz wenige Ausnahmen) die unique Waffen sind in einer Balance. Man kann Waffen finden, die stark genug sind um sich weiter durchs Game zu kämpfen, aber die muss man erst einmal finden. In der Regel trägt man eine Waffe die eher die Hälfte von dem hat, was theorisch auf dem Level möglich wäre.
Jetzt kommt aber ein einzelnen Runenwort an, was im Gegensatz dazu maßlos übertrieben ist, nur damit der Nahkämpfer dann ein Bisschen zu den Castern auf schließen kann, aber sie nicht überholt? Das heißt doch, das alle Waffen, außer dieses eine Runenwort gnadenlos schwach sind.

Wir haben Affixe und Uniques für 300Waffen, die eigentlich in guter Balance liegen, aber das eine Item, welches gnadenlos raussticht, ist gerade so gut genug, um mit den Castern mitzuhalten? Das heißt, dass alle 300Waffen, die man finden könnte, viel zu schwach sind.

Und anstatt sich bei dem Itemdrop über etwas freuen zu können, kann man sich nicht freuen, denn alles andere außer dem einen Ding ist immer Schrott.

[D2] und eigentlich auch das wieder nicht. Diablo3 und 4 zeigen gut, dass man ein Game auch so gestalten kann, dass Kämpfe eben länger dauern (könnten!) als alles fällt zwei Bildschirme entfernt one-Shot um.
Diablo2 ist mit seiner Trefferabfrage bei Waffen nicht mehr zeitgemäß. Ich finde das ein System aus basiert zum Teil auf Waffenschaden, zum Teil aus +Skills und es gibt bei der jeder Klasse Skills aus dieser gesamten Menge {Ressourcenerzeuger, Ressourcenverbraucher, mit Cooldown, Mobility,...}

Tut mir leid aber hier bin ich fundamental anderer Meinung.

Es fängt schon damit an das es für mich kein OP in einem nicht PVP Spiel geben kann und ja ich weis es gibt auch in D2R PvP aber die legen sich ja selbst Beschränkungen auf was geht und was nicht, die Balancen also selbst nach und sind darüberhinaus auch nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Spielerschaft.

Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass die angeblich zerstörte Balance in diesem Spiel niemals existiert hat egal zu welchem Zeitpunkt gab es immer Charaktere die alle anderen in Sachen Monster Killspeed in die Tasche gesteckt haben, und das zum Teil sehr deutlich und in ähnlichen Regionen wie jetzt der Hexenmeister.
Ich habe damit auch überhaupt kein Problem den wie schon einmal geschrieben das ist die DNA von Diablo 2 und jeder der etwas anderes behauptet hat niemals etwas anderes als Zauberin und Hammerdin gespielt.

Und ja abseits von ich will den Char aber trotzdem Spielen haben Auren Gegenstände und CTA sehr viele Charaktere Nutzlos gemacht, früher brauchte man eben wirklich einen BO Barbaren und einen Paladin der eine Aura spendiert noch schlimmer sind in der Beziehung dann die Sundercharms, die offenbar jeder nutzt wenn er einen hat, da fragt dann auch niemand ob diese die Balance zerstören würden, ich werde ganz Bewusst mit keinem Sundercharm spielen weil das für mich falsch ist aber ich werde mich hier ganz sicher nicht hinstellen und so lange meckern bis Blizzard diese Items allen anderen Spielern auch weg nimmt.

Wer Herausforderungen haben will kann sie haben und wer einfach nur Gegnermassen in Sekunden wegfegen will der kann das auch ohne den Hexenmeister tun wenn er/sie es will, der Hexenmeister verändert rein gar nichts außer das er bei einigen Spielern einen Nagel im Kopf erzeugt der ihnen sagt ich mag das nicht also darf kein anderer dies haben, und das finde ich eine zutiefst falsche Grundeinstellung.

Bleibt noch das Argument das die Comunity gespalten wird, gut das mag sein ja das will ich nicht abstreiten aber der neue DLC ist eben nicht nur der Charakter der Lootfilter und vor allem die stapelbaren Zutaten, Edelsteine und Runen sind für mich ein so gewaltiger Vorteil den will ich einfach nicht mehr missen, ich habe mittlerweile alle meine alten D2 Singleplayer Chars umgewandelt und habe dabei auch auf den Großteil meiner sharedstash (ca. 300 Seiten) verzichtet allein weil mich die quality of Life Dinge so sehr überzeugt haben deshalb gehe ich davon aus das über kurz oder lang der Großteil der Comunity sowieso wechseln wird.
 
  • Like
Reaktionen: d4n
Es ist ja eigentlich alles schon gesagt,
nur noch nicht von jedem.


Einen Aspekt möchte ich einwerfen, den ich bisher noch nirgends so richtig raus gelesen habe.
Denn ein Vergleich hinkt sehr, so wie ich finde.
Klaro sind eine Java, ein Hammerdin, wechselnde Sorcs je nach Saison auch OP, aber das sind nur einzelne Builds. Früher war auch mal ein IM Nec OP.

Aber der ganze Char ist es nicht. Jeder nicht hämmernde Pala kämpft sich tapfer UP durch die Welten Sanctuarios, die meisten Amas sind bei weitem nicht das Maß der Dinge, selbst bei den Sorcs ist bloß ein Skill total aus der Wucht geraten. Einzelne Builds oder Skills sind übermächtig, aber nicht der ganze Char.

Beim WL ist das anders, bei dem ist einfach alles von vorne bis hinten OP. (Wurde ja nun ausgiebigst beschrieben ...)

Die Frage ist halt, ist das nun schlimm?
Was erlauben Blizz?
Mei, sie geben halt jedem, der nun 25 oder 39 Euro einzahlt mal ein bisserl god mode. Das doofste ist das sicherlich nicht.

Denn Blizz bezieht sein Geld von der breiten Masse, die paar Geeks, die sich an einem perfekten ausbalanciertem Spiel ergötzen sind dafür leider nicht bereit Hunderttausende an Euros zu bezahlen. Klingt doof, ist aber leider so.
 
Denn Blizz bezieht sein Geld von der breiten Masse, die paar Geeks, die sich an einem perfekten ausbalanciertem Spiel ergötzen sind dafür leider nicht bereit Hunderttausende an Euros zu bezahlen.
Diablo2 ist weit weg davon perfekt ausbalanciert zu sein. Es gibt zwischen 'perfekt ausbalanciert' und dem 'was Blizzard seit Diablo3 abliefert' ein sehr breites Spektrum. Mir würde es schon reichen, die Scherenflügel nur ein Bisschen mehr zusammen zu führen. Stattdessen werden sie meilenweit weiter aufgerissen.
 
Nachdem Anfang 2023 Patch 2.6 für D2R veröffentlicht wurde, passierte bis Dato (gute 3 Jahre) nix mehr. Jetzt mit der Erweiterung Reign of the Warlock hat sich das grundlegend geändert. Klar ist der Hexenmeister den anderen Chars überlegen, aber er hat Schwung und Bewegung in das Spiel gebracht. Alteingesessene Spieler kehren zurück, als auch Neulinge spielen D2R.

Niemand wird gezwungen Reign of the Warlock zu erwerben bzw. den Hexenmeister zu spielen. Diskussionen wird es immer geben, dafür sowie dagegen. Klar will Blizzard unser Geld, aber die gesamte Spielebranche hat sich über die Jahre und Jahrzehnte zur Kommerzialisierung verändert. Es wird weitere Erweiterungen geben, sei es weitere Charaktere, sei es ein erweiterter Akt 4 oder gar ein ganz neuer Akt. Es wird Anpassungen an bestehende Chars geben, neue Gegenstände kommen, weitere Stash-Erweiterungen usw. usf., die Umfrage seitens Blizzard deutet darauf hin.

Das wird uns Spieler Geld kosten, keine Frage, aber zumindest mir ist es so lieber als das was mit D3 begann und mit D4 fortgeführt wird.
 
Ich habe gerade so viel und so lange Spaß an einer D2R Ladder, wie seit Jahren nicht mehr.

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass das nochmal passiert.

Wenn mir das jemand so vorher angeboten hätte: All die guten Neuerungen und der frische Wind und eine neue Klasse, die dafür aber aus ökonomischen Gründen OP ist - ich hätte das sofort akzeptiert und genau so in Kauf genommen 🤷🏼‍♂️
 
Diablo2 ist weit weg davon perfekt ausbalanciert zu sein. Es gibt zwischen 'perfekt ausbalanciert' und dem 'was Blizzard seit Diablo3 abliefert' ein sehr breites Spektrum. Mir würde es schon reichen, die Scherenflügel nur ein Bisschen mehr zusammen zu führen. Stattdessen werden sie meilenweit weiter aufgerissen.


Ich weiß, und ich bin da bei Dir.
Nur wegen uns kräht da kein Hahn nach.
Seitdem ich mich damit abgefunden habe, geht es mir auch mehr und mehr am Allerwertesten vorbei.
 
  • Like
Reaktionen: d4n
Es ist ja eigentlich alles schon gesagt,
nur noch nicht von jedem.


Einen Aspekt möchte ich einwerfen, den ich bisher noch nirgends so richtig raus gelesen habe.
Denn ein Vergleich hinkt sehr, so wie ich finde.
Klaro sind eine Java, ein Hammerdin, wechselnde Sorcs je nach Saison auch OP, aber das sind nur einzelne Builds. Früher war auch mal ein IM Nec OP.

Aber der ganze Char ist es nicht. Jeder nicht hämmernde Pala kämpft sich tapfer UP durch die Welten Sanctuarios, die meisten Amas sind bei weitem nicht das Maß der Dinge, selbst bei den Sorcs ist bloß ein Skill total aus der Wucht geraten. Einzelne Builds oder Skills sind übermächtig, aber nicht der ganze Char.
Das wollte ich auch gerade noch ergänzen. Es sind bestimmte Skills oder Builds, die stärker sind. Spiel doch mal eine Inferno-Sorc oder eine Fend-Zone. Die sind nicht OP.
Beim WL ist das anders, bei dem ist einfach alles von vorne bis hinten OP. (Wurde ja nun ausgiebigst beschrieben ...)

Die Frage ist halt, ist das nun schlimm?
Was erlauben Blizz?
Mei, sie geben halt jedem, der nun 25 oder 39 Euro einzahlt mal ein bisserl god mode. Das doofste ist das sicherlich nicht.
Das kann man natürlich so sehen.
So lange man nur SP selffound/eine Ladder mit einem Char spielt, mag das stimmen. Es gibt in D2 aber auch Content, der über einen einzelnen Char hinaus geht:
  1. Holy Grail
  2. Items farmen/MF (für andere Builds)
  3. Übertristram (Wer besorgt die Zutaten mit seinem Smiter? Dafür nehmen die meisten lieber andere Chars.)
  4. PvP (offensichtlich wegen der benötigten Items)
  5. spielen in einer Gruppe
Für jeden mag die Relevanz der Punkte sehr unterschiedlich ausfallen, aber ich glaube in fester Überzeugung, dass für jeden, der das SPiel länger als 10 Jahre gespielt hat, mindestens zwei dieser Punkte eine Rolle spielen.
Meine Kritik daran ist nun, dass es einen Charakter gibt, der (in einem Build) das quasi alles kann. Okay, PvP mit dem Warlock kenne ich nicht, aber für den Rest kann man auch einfach den Warlock nehmen.
Natürlich kann ich auch aus reiner Neugier diverse Chars und Builds ausprobieren. Wenn es am Ende aber darauf hinaus läuft, dass ich es eigentlich besser mit dem Warlock machen würde, tja, dann hinterlässt das bei mir einen schlechten Geschmack. Der Aufwand, die Balance herzustellen, ist ja gering. Ein paar Stunden auf das Feedback der Spieler eingehen, vorsichtige Änderungen vornehmen und gut ist die Sache.
Denn Blizz bezieht sein Geld von der breiten Masse, die paar Geeks, die sich an einem perfekten ausbalanciertem Spiel ergötzen sind dafür leider nicht bereit Hunderttausende an Euros zu bezahlen. Klingt doof, ist aber leider so.
Das Argument ist natürlich absolut valide. Ob der Content sich mit einem etwas zurückhaltender ausgelegten Powerlevel der neuen Klasse genauso gut verkauft hätte, ist zweifelhaft.

Für mich wäre es auch absolut okay, wenn es ein einfaches Tool zum Erstellen einer eigenen Mod gäbe. Dann würde ich im Zweifel halt so umgestalten, wie ich es mag (oder vielleicht auch für eine ganze Gruppe) und dann damit Spaß haben. Das wäre vielleicht ohnehin die beste Lösung auf Dauer. Dann können sich Enthusiasten einfach ihre eigene Mod basteln und Blizzard ist aus der Balancing-Nummer mit einem Schlag quasi raus.
 
Das wollte ich auch gerade noch ergänzen. Es sind bestimmte Skills oder Builds, die stärker sind. Spiel doch mal eine Inferno-Sorc oder eine Fend-Zone. Die sind nicht OP.

Das kann man natürlich so sehen.
So lange man nur SP selffound/eine Ladder mit einem Char spielt, mag das stimmen. Es gibt in D2 aber auch Content, der über einen einzelnen Char hinaus geht:
  1. Holy Grail
  2. Items farmen/MF (für andere Builds)
  3. Übertristram (Wer besorgt die Zutaten mit seinem Smiter? Dafür nehmen die meisten lieber andere Chars.)
  4. PvP (offensichtlich wegen der benötigten Items)
  5. spielen in einer Gruppe
Für jeden mag die Relevanz der Punkte sehr unterschiedlich ausfallen, aber ich glaube in fester Überzeugung, dass für jeden, der das SPiel länger als 10 Jahre gespielt hat, mindestens zwei dieser Punkte eine Rolle spielen.
Meine Kritik daran ist nun, dass es einen Charakter gibt, der (in einem Build) das quasi alles kann. Okay, PvP mit dem Warlock kenne ich nicht, aber für den Rest kann man auch einfach den Warlock nehmen.
Natürlich kann ich auch aus reiner Neugier diverse Chars und Builds ausprobieren. Wenn es am Ende aber darauf hinaus läuft, dass ich es eigentlich besser mit dem Warlock machen würde, tja, dann hinterlässt das bei mir einen schlechten Geschmack. Der Aufwand, die Balance herzustellen, ist ja gering. Ein paar Stunden auf das Feedback der Spieler eingehen, vorsichtige Änderungen vornehmen und gut ist die Sache.

Das Argument ist natürlich absolut valide. Ob der Content sich mit einem etwas zurückhaltender ausgelegten Powerlevel der neuen Klasse genauso gut verkauft hätte, ist zweifelhaft.

Für mich wäre es auch absolut okay, wenn es ein einfaches Tool zum Erstellen einer eigenen Mod gäbe. Dann würde ich im Zweifel halt so umgestalten, wie ich es mag (oder vielleicht auch für eine ganze Gruppe) und dann damit Spaß haben. Das wäre vielleicht ohnehin die beste Lösung auf Dauer. Dann können sich Enthusiasten einfach ihre eigene Mod basteln und Blizzard ist aus der Balancing-Nummer mit einem Schlag quasi raus.

Kennst Du eigentlich noch aus den 90er Jahren RTL Samstag Nacht und dort explizit 2 Stühle, 1 Meinung?
 
Zurück
Oben