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Entwicklung und Vergleich des Franchises "Diablo"

Die Witcher Videospiele haben z.B. allgemein akzeptiert eine bessere Story als die Bücher von Andrzej Sapkowski.
Ich akzeptiere das nicht, womit dein Statement schon widerlegt ist^^

Ich habe alle Witcher-Bücher und die 3 Spiele, aber die Bücher noch nicht alle gelesen und die Spiele noch nicht alle durch. Dass ich die Bücher noch nicht alle gelesen habe, liegt durchaus daran, dass sie nicht SO toll sind. Eine allumfassende, stringente Geschichte gibt es nicht, es wird zeitlich hin- und her gesprungen. Schreibstil und Charakterentwicklung sind .. sehr Geschmackssache. Auch die erdachte Welt ist mir zu sehr voller Widersprüche, um komplett zu überzeugen [ein Teil der Widersprüche ist imho dadurch bedingt, dass Sapkowski gerne die Tradition der "Fantasy-Folklore" bricht .. gerne auch für nen Scherz ]. Das ist alles auch angesichts der Entstehungsgeschichte der Bücher nicht anders zu erwarten.

Witcher 3 ist _phänomenal_. Das ist tatsächlich das beste Spiel, das ich spielen durfte (danach Red Dead Redemption, Diablo 2, Splinter Cell: Blacklist, Age of Empires 2, Starcraft, Warcraft, viele andere.. nicht in dieser Reihenfolge unbedingt^^).

Auch die Story in Witcher 3 ist phänomenal. Aber selbst für Witcher 3 würde ich das Statement nicht komplett akzeptieren. Dazu ist die unterschiedliche Form des Mediums zu wenig berücksichtigt, und vor allem: [selbst] ich kenne nicht alle Romane.

Ich gehe davon aus, dass auch die meisten anderen, die behaupten, die Story der Witcher Spiele sei besser, die Romane nur in Teilen oder garnicht und von den Spielen hauptsächlich Witcher 3 kennen.
 
Bei Vertonung fiel mir negativ auf, dass Elias im Deutschen zwei Sprecher hat.
 
Das ist zwar grundlegend sicherlich wahr (wobei man ja noch abwarten muss was mit den weiteren Seasons ggf. noch so kommt) aber mich erstaunt und begeistert schon jetzt die Vertonung von D4, ich möchte nicht wissen was das für ein Aufwand war die ganzen NPCs zu vertonen mit wie vielen Sprechern da gearbeitet wurde und das Ganze kommt ja derweil nicht nur in einer Sprache daher.
Wie viele Worte das waren ist da dann die Frage und ich glaube nicht dass das so weit hinter BG3 herhinkt.
Valider Punkt.
Baldurs Gate hat z.b. keine Deutsche Sprachausgabe. Eine Sprachausgabe ist gerade mal in Englisch möglich.

Diablo 4 hat Sprachausgabe in 13 (dreizehn!) verschiedenen Sprachen!

Ich will BG in keinster Weise schlechtreden. Aber man sieht daran ziemlich schnell welches Game für den breiten Massenmarkt konzipiert wurde und welches Game nicht.

Die Verkaufszahlen (Wenn Blizzard die dann endlich mal bekannt gibt) dürfte das Ganze auch belegen.
Aber wenn wir nur mal mit dem was vorhanden ist und etwas Extrapolation arbeiten, kriegen wir bereits einen guten Eindruck (

BG3 Sales: 2,5 Millionen Exemplare in einem Monat

Diablo 3 (drei) Sales: 3,5 Millionen Exemplare in 24 Stunden
6,3 Millionen Exemplare in einer Woche
10 Millionen Exemplare in 2.5 Monaten

Und Diablo 4 war laut Blizzard ihr bisher grösster Erfolg was den Absatz eines Spieles betrifft. Die Zahlen sind somit noch höher als D3.

Aktuell werden folgende Zahlen geschätzt für Diablo 4:
9-10 Millionen Exemplare in 5 Tagen


Es mag sein, dass D4 nicht mit BG3 mithalten kann, aber die Grundlage des Spiels ist schon recht solide und hier werden ja auch zwei völlig unterschiedliche Spiele verglichen Singleplayer Rollenspiel und MMO Rollenspiel Hack&Slay und für Letzteres ist die Stimmung und kommt die Welt schon sehr authentisch daher, finde ich.
Erst dacht ich, dass ich auf den Äpfel/Birnen Vergleich aufmerksam machen muss. Aber du hast das bereits selbst gemerkt.
Ich kann mit BG3 z.B. absolut nichts anfangen. Habe bereits Divinity Original Sin vom gleichen Hersteller gespielt und es packte mich einfach nicht. Es ist mir alles zu langatmig. Vielleicht würde ich das anders sehen, wenn ich noch 16 wäre und hunderte Stunden freie Zeit hätte, die ich ein ein Videospiel ballern könnte. :lol:
 
Ich akzeptiere das nicht, womit dein Statement schon widerlegt ist^^

Ich habe alle Witcher-Bücher und die 3 Spiele, aber die Bücher noch nicht alle gelesen und die Spiele noch nicht alle durch. Dass ich die Bücher noch nicht alle gelesen habe, liegt durchaus daran, dass sie nicht SO toll sind. Eine allumfassende, stringente Geschichte gibt es nicht, es wird zeitlich hin- und her gesprungen. Schreibstil und Charakterentwicklung sind .. sehr Geschmackssache. Auch die erdachte Welt ist mir zu sehr voller Widersprüche, um komplett zu überzeugen [ein Teil der Widersprüche ist imho dadurch bedingt, dass Sapkowski gerne die Tradition der "Fantasy-Folklore" bricht .. gerne auch für nen Scherz ]. Das ist alles auch angesichts der Entstehungsgeschichte der Bücher nicht anders zu erwarten.

Witcher 3 ist _phänomenal_. Das ist tatsächlich das beste Spiel, das ich spielen durfte (danach Red Dead Redemption, Diablo 2, Splinter Cell: Blacklist, Age of Empires 2, Starcraft, Warcraft, viele andere.. nicht in dieser Reihenfolge unbedingt^^).

Auch die Story in Witcher 3 ist phänomenal. Aber selbst für Witcher 3 würde ich das Statement nicht komplett akzeptieren. Dazu ist die unterschiedliche Form des Mediums zu wenig berücksichtigt, und vor allem: [selbst] ich kenne nicht alle Romane.

Ich gehe davon aus, dass auch die meisten anderen, die behaupten, die Story der Witcher Spiele sei besser, die Romane nur in Teilen oder garnicht und von den Spielen hauptsächlich Witcher 3 kennen.

Du zerpflückst ja die Witcher Bücher genau gleich wie es die Literaturwelt macht. Sie sind nett, aber weit entfernt von literarischer Weltkultur.
Und Witcher 3 lobst du als "phänomenal".

Meine Aussage war ja genau das :lol: Vielleicht falsch gelesen?
 
Wenn ich mir vorstelle, dass in Baldur Gate bummelig 2.000.000 Wörter vertont (!!) wurden und alle drei Herr der Ringe Bände zusammen gerade mal auf eine halbe Million kommen...
Es kommt nicht nur auf die Anzahl der Worte an, sondern auch auf deren Inhalt

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Vielleicht falsch gelesen


sollte ich irgendwann die bücher mal komplett gelesen haben (eigentlich ein guter plan für die dunkle jahreszeit), kann ich möglicherweise der von dir als "allgemein akzeptiert" bezeichneten aussage zustimmen. oder eben nicht

auch dann ist die aussage sicher nicht "allgemein akzeptiert" .. fundiert ist sie bei den meisten der so aussagenden erst recht nicht

@FluxGenesis :

gib doch mal an, wo das in den büchern steht^^

So it begins :D
 
Ich kann mit BG3 z.B. absolut nichts anfangen. :lol:

Naja, ich habe damals BG1 als es herauskam gesuchtet und tatsächlich durchgespielt, also wäre ich vermutlich eher Zielperson, aber ich bin auch nicht jünger geworden und kann mit dem was mir D4 bietet ganz gut leben, das Basteln an meiner Jägerin macht mir Spaß und irgendwie wird jeder Anlauf nochmal besser, gefühlt.
Es ist insbesondere später mit den Paragonboards und den Glyphen schon recht anspruchsvoll, da den richtigen Weg für Mid und Endgame zu finden.
 
Das witzige ist: es ist völlig egal, auf wessen Seite man sich schlägt; es ändert absolut nichts 🤷‍♂️ wie der Doppelpass bei Sport1 etc.
 
Es wurde schon vieles gesagt. Manches noch nicht von jedem.

Why You Think Diablo 2 Is Better Than Diablo 4

Uahm , teilweise was drann an dem Video.
Allerdings würde ich den Nostalgiebonus tatsächlich als Grund Nr.1 hernehmen wieso Leute denken D2 ist besser.
Objektiv ist D2 extrem schlecht gealtert.
Es hat schon seinen Grund wieso D2:R von den neueren Generationen komplett ignoriert wird und es nur Fanboys spielen, die eh schon seit 25 Jahren D2 spielen.

D4 ist objektiv ein wesentlich besseres Game als D2
Wäre D4 so wie es jetzt ist im Jahre 2000 erschienen , würden es wohl die allermeisten hier heute für das beste Spiel aller Zeiten halten.
Wäre gleichzeitig D2 zum ersten mal so wie es jetzt ist in 2026 erschienen würden es die allermeisten für ne Frechheit halten.

Aber so ist es nunmal nicht.
D2 hat den Nostalgiebonus. Es teleportiert Menschen an ihren Happy Place aus ihrer Jugend.
 
D2 hat den Nostalgiebonus. Es teleportiert Menschen an ihren Happy Place aus ihrer Jugend.

Woops. Hab ausversehen den falschen Thread angeklickt. War eigentlich schon wieder weg, bin jetzt aber doch neugierig.

Vorweg: Beim zitierten bin ich absolut bei dir. Das Spiel hat ganz bestimmt einen Bonus bei vielen. Hier und da vielleicht auch ein wenig zu viel.
Bei anderen Sachen, stimme ich dir weniger zu, aber das möchte ich jetzt auch nicht ungefragt vertiefen, denn zu D4 fehlt mir Wissen.


Zu meinem eigentlichen Anliegen:
Mich interessiert sehr, woran du das 'objektiv' festmachst.
Falls die Antwort hier fehl am Platz scheint, gerne auch im Gamedesign Thread > https://planetdiablo.eu/forum/threads/game-design-und-philosophie.1828442/

Grüße Daeron
 
Wäre gleichzeitig D2 zum ersten mal so wie es jetzt ist in 2026 erschienen würden es die allermeisten für ne Frechheit halten.

Aber so ist es nunmal nicht.
D2 hat den Nostalgiebonus. Es teleportiert Menschen an ihren Happy Place aus ihrer Jugend.

Spielspaß ist immer subjektiv.
Deine Aussagen sind sehr absolut und auch ziemlich subjektiv.

Objektivität würde durch wissenschaftliche Evidenzen belegt werden können, was in Bezug auf die Diablo Teile, meines Wissens nach, noch nicht untersucht wurde, bzw. vorhanden ist.
 
Objektiv schlecht gealtert sind für mich Mechaniken+Designs, die man so garantiert nichtmehr machen würde und heutzutage schwer zu ertragen sind. zB in D1 das man für jeden Schlag einzeln drücken muss und nicht einfach gedrückt halten kann. Oder Kameras, die aus moderner Sicht unspielbar schlecht funktionieren. Oder die Sammler von Command and Conquer 1, die eine halbe Stunde brauchen um 500 Gold abzuladen...

Sowas seh ich bei D2 nicht. Schon gar nicht als "extrem schlecht". Kamera + Steuerung funktioniert. Gameplay ist sicher gealtert, aber war gut genug um ein Genre zu prägen.
mMn gibt es da einen Graben zwischen altem ARPG Design und neuem:
Das alte ist langsamer und methodischer, Belohnungsmomente via Drops sind stark zufällig. Das neue neigt dazu, dass viele Skills den ganzen Screen treffen und soviel dmg machen, dass "normale" Gegner zu Statisten verkommen. Und anstatt stark zufällig wird man mit Drops überhäuft.

D4 im Jahr 2000 würde schon nur hardware technisch nicht funktionieren. Das D4 mit 2026 Technologie+Umfang Leute im Jahr 2000 zurecht total beeindrucken würde sollte klar sein. Aber einfach mal drüber nachdenken wieviele Ideen in D4 von anderen Games stammen. Im Jahr 2000 wäre alles was sie an D2+3+PoE+Last Epoch etc abgeschaut haben eine kreative Innovation
 
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