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Diablo V überraschend für 2029 angekündigt

DameVenusia

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12.253
Wow, was für eine Nachricht:


 
Hier mal meine fünf Groschen:

so lange vorher angekündigt
Ich finde es gar nicht schlecht, dass sie es mit so viel Vorlaufzeit ankündigen. Vielleicht wollen sie wirklich, dass Fans der Welt ihre Gedanken dazu einbringen? Ich als Entwickler würde das so machen.
Zudem haben sie ja auch nicht viel zu verlieren. Es ist Blizzard und es ist Diablo. Der Hype wird ihnen das Geld schon in die Kassen spülen.

Wie gut ist es, dass sie Diablo5 überhaupt schon ankündigen?
Ich hör schon die ersten sagen, Diablo4 ist tot. Und ich würde da nicht wiedersprechen. Aber für mich liegt das an Diablo4 und nicht an den Seasons.

Feeling
Ich persönlich brauche kein Grim Dark.
Mit reicht ein Looter Action RPG. Das kann auch bunt und knuffig sein. Ich möchte einen schönen Gameplay Loop.
Ich gucke mich gerade nach anderen Games um. Vielen war Diablo3 zu bunt. Mir nicht. Ich kann darauf verzichten wie düster Diablo4 ist - nicht nur die Optik, sondern auch die Geschichten. Es stört mich gerade so nicht.

Money
Wer will wem was vor machen? Blizzard will die Kuh melken und bei Diablo4 wird schon der Euter schlaff. Diablo2:Reign of the Warlock hat gezeigt, wie groß das Potential der eingefleischten Fans ist.

Aber sonst?
Ich glaube der Umsatz entspricht nicht den Erwartungen. Und die Erwartungen können auch total unrealistisch sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach dem Netz zu urteilen - was weitgehend übereinstimmend berichtet, hat Blizz mit D4 eine Milliarde Umsatz gemacht bis 2024, davon allein 150 Millionen mit Microtransactions. Bis 2026 und der neuen Erweiterung wird das nicht weniger geworden sein. :)
Ich erinnere mich an den Anfang der derzeitigen Season als es bei einem Community-Event darum ging, 266 Millionen Paragonpunkte zu erreichen. Das war nach vier bis 5 Wochen nach Beginn der Season erreicht. Da 266 Paragonpunkte nicht gerade wenig sind in dieser Zeit müssten die Spieler nicht nur ihre Chars auf mindestens 70 gebracht haben, sondern auch noch viele viele Paragonpunkte gesammelt haben. Das geht nicht mit 5000 oder 50.000 oder 500.000 Spielern da Parapunkte accountweit verrechnet werden. Ich schätze da so 1.5 bis 2.5 Millionen Spieler mindestens die in der Zeit gespielt haben. Oder 5 Millionen Spieler die halt nur bis Clevel 70 und ein paar Parapunkte gespielt haben - das weiss keiner ausser Blizz.

Die wenigsten erreichen signifikant höhere Werte als um die 200 Parapunkte weil es danach ziemlich zäh wird ^^ Für viele endet das Spiel auch schon wenn sie Q12 erreicht haben. Was immer der Spieler auch will.

Was ich sagen will: D4 ist/war durchaus sehr erfolgreich. Nach meiner persönlichen Wahrnehmung ist es brauchbar gestartet, hatte seine Schwierigkeiten, ist aber mit den Erweiterungen, besonders der zweiten, deutlich anders und wie ich finde, auch deutlich besser geworden.
Die "guten" Sachen werden sich wohl auch in D5 wiederfinden.

Aber interessant dass Du das Grundsetting ansprichst. D 3 war/ ist tatsächlich ziemlich bunt, aber das hat auch mich nicht gestört. War halt so.
D V wird da anders sein, ganz klar. Ob man das mag ist eine ganz andere Sache. Es gibt halt so viele unterschiedliche Anforderungen an ein Spiel wie es Spieler gibt. Irgendwo gibt es eine Schnittmenge welche die Leute eine Weile bei der Stange hält.

Dir als Genießer von Settings und Erzählungen sollte D5 eigentlich recht gut reinlaufen. Aber ich gebe zu: Eine RPG-Qualität wie "Herr der Ringe" wird sich wohl auch diesmal kaum erreichen lassen. Immerhin ist die neue Story-Verantwortliche scheinbar ziemlich clever. Vielleicht wirds ja was ;)
 
Ich glaube der Umsatz entspricht nicht den Erwartungen. Und die Erwartungen können auch total unrealistisch sein.
Das lese ich hier immer wieder und dafür gibt es weiterhin wenige Belege - denn es gibt keine offiziellen Verkaufszahlen.

Immer, wenn ich eine KI dazu befrage oder aktuelle News lese, klingt das eher positiv,


09.08.2026: „Diablo 4: Lord of Hatred and Overwatch's resurgence reportedly drove Blizzard to its "first back-to-back years of growth" in almost 10 years“

GPT:
Wenn man nur die wirtschaftliche Seite betrachtet:

Diablo 4 = großer Erfolg.
  • 🚀 Launch: außergewöhnlich erfolgreich
  • 💰 >1 Mrd. $ Umsatz: bereits relativ früh erreicht
  • 🛒 Microtransactions: >150 Mio. $ bis September 2024
  • 🔄 Live-Service: funktioniert offenbar ausreichend gut, um über Jahre weitergeführt zu werden
  • 📦 Vessel of Hatred: vermutlich wirtschaftlich erfolgreich, aber keine veröffentlichten Verkaufszahlen
  • 📦 Lord of Hatred: inzwischen zweite große Erweiterung; konkrete Verkaufszahlen ebenfalls nicht veröffentlicht
  • 📈 Blizzard insgesamt: Diablo 4 ist weiterhin ein wichtiger Umsatztreiber
  • Diablo 4 kann aus Sicht der Spieler zeitweise enttäuschend wirken und gleichzeitig aus Sicht von Microsoft/Blizzard ein sehr erfolgreiches Geschäft sein.
 
so lange vorher angekündigt
Ich finde es gar nicht schlecht, dass sie es mit so viel Vorlaufzeit ankündigen. Vielleicht wollen sie wirklich, dass Fans der Welt ihre Gedanken dazu einbringen? Ich als Entwickler würde das so machen.
Zudem haben sie ja auch nicht viel zu verlieren. Es ist Blizzard und es ist Diablo. Der Hype wird ihnen das Geld schon in die Kassen spülen.

Fans einbinden find ich immer etwas zweischneidig. Kann gut sein. Aber das sind ja dann nicht unbedingt der Durchschnittsspieler, die da mitmachen und dann hat man schnell einen Bias zu gewissen Mechaniken, die evtl von der breiten Masse garnicht unbedingt als gut empfunden werden.
Dazu klingt es für mich so nach ein wenig basteln und dann mal schauen was die Leute sagen. Und nicht so, als ob sie eine Vision haben, an die sie glauben und umsetzen wollen. In der Paneldiskusion haben sie da auchwas angesprochen. Grob "Diablo hat viele unterschiedliche Spielertypen, wir werden versuchen jedem etwas zu bieten" - das kann gut sein, oder sich wie Checklisten-Content anfühlen (Im Sinne von "Leute mochten Mephruns, also bauen wir eine Bossrunmechanik).

Keine Openworld, prozedural generierte Welt und D2+3 als Vorbild klingt aber erstmal nicht schlecht.


Feeling
Ich persönlich brauche kein Grim Dark.
Mit reicht ein Looter Action RPG. Das kann auch bunt und knuffig sein. Ich möchte einen schönen Gameplay Loop.
Ich gucke mich gerade nach anderen Games um. Vielen war Diablo3 zu bunt. Mir nicht. Ich kann darauf verzichten wie düster Diablo4 ist - nicht nur die Optik, sondern auch die Geschichten. Es stört mich gerade so nicht.

Ich finde die Story muss man schon ein Stück weit ernst nehmen können. D2 zB fand ich gut. Da rammt sich einer einen Stein in die Stirn, läuft nach Osten und bringt Zerstörung. Und du läufst hinterher und räumst auf. Simpel, aber passt. Die D3 Line fand ich etwas erzwungener und die Addon-Story doof - aber ich mag da meine Fantasywelten auch eher schwarz/weiss. Im Endeffekt bin ich da eher Gameplay First, optisch war auch D3 ok.

Money
Wer will wem was vor machen? Blizzard will die Kuh melken und bei Diablo4 wird schon der Euter schlaff.

Ich denke da gehts ein Stück weit um Potential. D4 startete sehr erfolgreich und das nimmt mit jedem Addon ein wenig ab. Einige haben mit D4 während dem Grundspiel oder Addon1 abgeschlossen. D5 kann wieder sehr erfolgreich starten, während D4 wahrscheinlich jedes Addon ein paar % weniger verkauft als beim Addon zuvor.
Sagen wir mal D4 ist bei 30% des Ursprungpotentials - da macht ein neues Game evtl mehr Sinn um wieder 100% mitzunehmen. Das heisst nicht, dass die 30% unprofitabel sind. Wiehoch die "neuen" 100% sind, ist natürlich fraglich aber das hat ja für Blizzard in der Regel immer funktioniert.
 
Was einer der Entwickler mit MrLlamaSC besprochen hat, fand ich interessant... also zum Thema "Stealth und Spirit in Norm farmen und bis Ende des Mid-Games an den Item-Slot nicht mehr denken müssen"

Ich mochte das nie in dieser Ausprägung, aber auch nie das extreme Item-Wechsel von D3 (was ich gespielt hab, D4 kann ich persönlich nicht beurteilen)
Ich möchte nicht nach jedem einzelnen Kill schaun, was evtl. besseres gedropped ist. Alle paar halbe Stunden mal ein Upgrade *yay* da freut sich das Gamer-Herz. Es muss nicht immer höherschnellerweiter sein

Itemization von D2 ist definitiv nicht perfekt, aber die Möglichkeit, schon sehr früh die Kombi Stealth und (Double-) Spirit mit sehr wenig Aufwand zu bekommen, das ist schon arg übertrieben gut, zumindest als Caster.

Bin gespannt, ob sie den Spagat schaffen, ich würde es uns sehr wünschen
 
Blizzard wollte Ursprünglich D4 über sehr viele Jahre mit Addons versorgen.
Dazu muss aber auch der Service Game Gedanke mit stetigen Cashflow durch MTX gegeben sein.
Davon ist man nun weg und ich denke, so wie ich das verstanden habe war Lord of Hatred vermutlich das letzte Addon für D4.

Blizzard hat aber eben auch gesehen, wie exorbitant hoch die Verkaufszahlen der D4 Vollversion waren, im Vergleich zu ihren MTX Service Game einnahmen.

Zahlen haben wir ja nur von POE und PoE2 aber auch dort hat sich gezeigt dass der EA Verkauf trotz nur 30$/27€ etwa 4 Jahren PoE1 Einnahmen entsprechen.

2025 hat GGG 526mio mit PoE1+PoE2 verdient und 2024 hat GGG 105mio durch PoE1 verdient.
Es kamen also +421mio durch PoE2 EA Verkäufe hinzu....

Natürlich alles grob über den Daumen... denn wir haben nur die PoE2 + PoE1 Gesamt Einnahmen für 2025

Bei Blizzard und D4 wird das vermutlich noch weiter auseinander gehen.
Wissen tue ich es natürlich nicht , aber es würde mich nicht wundern wenn es da eben 1 Milliarde zu 100mio ist.... und dann haben wir halt 10 Jahre bis das Service game den Release drinnen hat.


Gamedesign Entscheidungen, sollte man imo nicht auf breite masse casuals ausrichten... die spielen eh nur immer eine einzige Saison.
Game kommt raus = 1x durchspielen
1 Season kommt raus = 1 Season 30h reindaddeln
.. bis zum nächsten Addon wird keine Sekunde mehr gespielt
Addon kommt raus = Story 1x durchspielen und dann 30h Season... dann Pause bis zum nächsten Addon

So spielt die absolute Mehrzahl der Casuals ARPGs
danach kann man keine Balance oder Gamedesign Entscheidungen treffen
Ich würde sogar soweit gehen das Casuals sich in der Regel quasi fast jeden Monat nen neues Game (Genreunabhängig) kaufen , dass dann 20-30h spielen und dann "nie" wieder anfassen ,weil sie sich dann schon das nächste game gekauft haben...
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Move entspricht dem heutigen Zeitgeist.

Es ist doch sehr viel einfacher, etwas emotionales, undefiniertes "Besseres" in der fernen Zukunft zu besprechen, als etwas konkretes, faktisches morgen zu verbessern.

Fans, Kunden, Shareholder sind elektrisiert, alles paletti.
 
Ich mochte das nie in dieser Ausprägung, aber auch nie das extreme Item-Wechsel von D3 (was ich gespielt hab, D4 kann ich persönlich nicht beurteilen)
Ich möchte nicht nach jedem einzelnen Kill schaun, was evtl. besseres gedropped ist. Alle paar halbe Stunden mal ein Upgrade *yay* da freut sich das Gamer-Herz. Es muss nicht immer höherschnellerweiter sein
Korrekt. Und auch das bei D4 hat mir nicht gefallen mit dem ganzen umschmieden, usw. Ich mag es nicht, wenn ich ein tolles unique Item finde es so extrem an das Level gekoppelt ist, dass nach 5 Leveln jedes "blaue" Item direkt besser ist. Genau das hat zur Folge, dass alle nur schnell durch Rushen wollen, weil unterhalb von Schwierigkeitsgrad x oder Level y alles keinen Sinn macht.

Blizzard hat aber eben auch gesehen, wie exorbitant hoch die Verkaufszahlen der D4 Vollversion waren, im Vergleich zu ihren MTX Service Game einnahmen.
Leute die man während der Reise verloren hat, holt man nicht durch Add On's zurück. Man hält nur die bestehende Basis bei Stange.
Ich habe D4 auch nur einmal durch gespielt, beim zweiten Anlauf hab ich unterwegs schon die Lust verloren und nie wieder angepackt.
Außerdem kann man gar die ganze Spielmechanik mit einem Add on umstellen, es wird immer "nur" eine Erweiterung sein.

Generell bin ich da eher einfach gestrickt: Gebt mir einen Skillbaum den ich verstehen kann, der aber genug Variationen aufweist, um x Builds zu kreeieren und keinen der mich direkt erschlägt. Bei D4 ging es ja am Anfang aber das Paragonsystem habe ich nie so richtig verstanden/verstehen wollen....
 
Fans einbinden find ich immer etwas zweischneidig. Kann gut sein. Aber das sind ja dann nicht unbedingt der Durchschnittsspieler, die da mitmachen und dann hat man schnell einen Bias zu gewissen Mechaniken, die evtl von der breiten Masse garnicht unbedingt als gut empfunden werden.
Das wäre aber wiederum ein Vorteil. Denn wie die Macher ja selbst erkannt haben, bringt es wenig ein Game zu bauen, dass die breite Massen ansprechen will, aber dann überall Abstriche machen muss und nicht-Fisch-nicht-Fleisch ist.
Andere Games lehren es, sie selbst sehen es ein, die Entwicklungsgeschichte von Diablo3 und 4 zeigt es und ich kann es auch noch einmal betonen: lieber ein Game für die Fans bauen als eins, das für alle so "meh" ist.

also zum Thema "Stealth und Spirit in Norm farmen und bis Ende des Mid-Games an den Item-Slot nicht mehr denken müssen"
Die Umsetzung der Runenwörter und was über die Patches dazu gekommen ist, ist beschissenes Design und das Diablo2 eher ruiniert als verbessert.
Du hattest ein Itemssystem - magische Affixe und Rares - mit denen 200 Optionen möglich waren, und dann wird ein Runenwort eingefügt, unddas ist mit Abstand besser als all diese Optionen und das schon ab dem earlygame, wo du die 125 besten diese Optionen noch nicht einmal bekommen könntest.

Ich finde dagegen Diablo4 gerade wieder zu krass. Hier hast du nach 15Minuten spielen dein Inventar voll mit Items und musst dann erst einmal alles genau angucken.
 
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Leute die man während der Reise verloren hat, holt man nicht durch Add On's zurück. Man hält nur die bestehende Basis bei Stange.
Ich habe D4 auch nur einmal durch gespielt, beim zweiten Anlauf hab ich unterwegs schon die Lust verloren und nie wieder angepackt.
Außerdem kann man gar die ganze Spielmechanik mit einem Add on umstellen, es wird immer "nur" eine Erweiterung sein.

Jaein
Das Hauptspiel D4 haben quasi alle in meinem Freundes und Bekanntenkreis gekauft
Das erste Addon auch alle
Das zweite Addon fast niemand.

Das sind aber auch überwiegend keine ARPGs oder Diablo Fans sondern einfach PC-Spieler.
Die kaufen 1x im Monat irgend ein neues Hype Game zocken es 30h und dann gehts eben weiter zum nächsten Game.

Und was die sicher alle auch wieder kaufen werden ist D5....um das Hauptgame es genau 1x durchzuspielen und es dann bis zum 1.Addon nie wieder anzufassen.

Blizzards Entscheidung legt nahe, dass dieser Spielertyp der ist , der ihnen am meisten Geld bringt.

Das wäre aber wiederum ein Vorteil. Denn wie die Macher ja selbst erkannt haben, bringt es wenig ein Game zu bauen, dass die breite Massen ansprechen will, aber dann überall Abstriche machen muss und nicht-Fisch-nicht-Fleisch ist.
Andere Games lehren es, sie selbst sehen es ein, die Entwicklungsgeschichte von Diablo3 und 4 zeigt es und ich kann es auch noch einmal betonen: lieber ein Game für die Fans bauen als eins, das für alle so "meh" ist.

Wer sind diese Fans für die man das Spiel macht ?
Du ?
Ich ?
KH183 ?

Wir wollen alle grundsätzlich verschiedene Dinge. (Natürlich mit Überschneidungen)

Diablo3 Patch 1.03 in 2012 war mein Traum Diablo. Bis heute für mich persönlich eine der besten Spielerfahrungen meines Lebens.
95% der "Fans" war es aber viel zu schwer..... es grasierten Stammtischphrasen wie : Unfair oder Unschaffbar ohne Echtgeld... was aber einfach nicht gestimmt hat denn ich habe es ohne einen Cent einzusetzen zu der Zeit durchgespielt....

Danach wurde es immer einfacher und einfacher und einfacher und mehr Loot und noch mehr Loot und noch mehr Loot.
Mir hat es trotzdem noch ne weile Spaß gemacht sogar bis Season 28 in 2023... aber nun ist bei D3 ein Punkt erreicht wo es einfach nur noch lächerlich einfach ist. Ich überzeichne hier natürlich aber gefühlt ist es für mich so , dass wenn man eine Fliege in Akt1 umhaut direkt 25 Unique Items bekommt auf Level 70 aufsteigt und ne Milliarde Gold dazu...... Das ist kein ARPG das ich will.
Das ist aber der Fanwillen dann ? Wenn es das ist wo sich D3 über 14 Jahre lang hinentwickelt hat.

Auch PoE1 ist diesen Weg gegangen und PoE2 geht ihn gerade auch.
Jeden Patch werden die Spieler stärker und der Loot insgesamt mehr. Die Spiele werden einfacher , schneller , belohnender
Ich finde das extrem Schade
 
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Diablo3 Patch 1.03 in 2012 war mein Traum Diablo. Bis heute für mich persönlich eine der besten Spielerfahrungen meines Lebens.
95% der "Fans" war es aber viel zu schwer..... es grasierten Stammtischphrasen wie : Unfair oder Unschaffbar ohne Echtgeld... was aber einfach nicht gestimmt hat denn ich habe es ohne einen Cent einzusetzen zu der Zeit durchgespielt....
Das war der Patch wo man Akt 3 / 4 Inferno gefarmt hat mit ner Glaskanone oder einem Barbar mit Sturmschild, Ohrenkette, ... ?
Das war toll als man zum ersten Mal Diablo besiegt hat und das man nebenbei ganz gut was durch das AH bekommen hat. :angel: aber so als ARPG fand ich das auch eher bescheiden.

Der Fanwille man sieht z.B. bei PoE ja schon über Jahre wie gut die Ligen verlaufen da die Masse bei Steam ist und man den Großteil der Chars anschauen kann.
Es wird das gespielt was am schnellsten durchrennt, Ligen die komplexe Mechaniken (Synthesis, Harvest 1.0) haben oder das Spiel schwerer (Nemesis) machen werden in den Foren zerrissen.
Da gegen geh in ein Loch sammele leuchtende Punkte und danach dropen alle Monster mehr Loot war extrem beliebt. :)

Ich glaube eh nicht das man eine gute Balance hinbekommen kann wenn es in den ganzen neuen ARPGs so viele Multiplikatoren gibt immer wieder neue Items, Bosse, Mechaniken um die Leute bei der Stange zu halten, da wird immer etwas dabei sein und das spielt dann die Masse wenn man nun anfängt das Spiel dahin zu Balancen kannst nichts anderes mehr spielen und da zufriedene Kunden sich quasi nie in Foren verirren sieht man immer nur das geweine wenn jemand nicht alles beim ersten Mal schafft und bekommt.

Diablo 4 finde ich sogar aktuell eigentlich ganz gut von den Stufen das man mit so ziemlich allem was man spielt in einen Bereich kommt wo man alles farmen kann aber es dann mit Qual 12 noch was gibt wo man mit dem Char hinarbeiten kann.
 
Wir sind im Kern halt alle weiterhin Jäger und Sammler.
Und wenn man jemandem etwas weg nimmt/schwerer macht, dann ist das automatisch unbeliebt.
 
Fans einbinden find ich immer etwas zweischneidig. Kann gut sein. Aber das sind ja dann nicht unbedingt der Durchschnittsspieler, die da mitmachen und dann hat man schnell einen Bias zu gewissen Mechaniken, die evtl von der breiten Masse garnicht unbedingt als gut empfunden werden.

Gamedesign Entscheidungen, sollte man imo nicht auf breite masse casuals ausrichten... die spielen eh nur immer eine einzige Saison.

Das sind aber auch überwiegend keine ARPGs oder Diablo Fans sondern einfach PC-Spieler.
Die kaufen 1x im Monat irgend ein neues Hype Game zocken es 30h und dann gehts eben weiter zum nächsten Game.

Wenn man Spiele für solche Menschen macht, kann dabei nichts raus kommen.

Ich habe D4 nie gespielt. Ich fand D3 grotesk. Und ich seh halt auch anderswo was Blizzard so macht, was aus dennen geworden ist.

Auch diese Herangehensweise "wir wollen mit den Spielern das Spiel entwickeln" zeigt einfach das absolut kein Plan besteht, kein Konzept, nichts. D2 wurde nicht von Spielern mitentwickelt, ich gehe sogar soweit und behaupte kein wirklich gutes Spiel ist so entstanden.

Spieleentwicklung ist ein kreativer Schaffensprozess, hat man aber nur Dollarscheine im Hirn, kann da einfach kein gutes Spiel bei rumkommen.

Ich würde "Blizzard" am ehesten noch Geld in den Rachen werfen wenn sie D2R offiziell modbar machen und ein Serversystem anbieten würden. Das wäre wohl der heilige Gral.
 
Wir sind im Kern halt alle weiterhin Jäger und Sammler.
Und wenn man jemandem etwas weg nimmt/schwerer macht, dann ist das automatisch unbeliebt.
Schwer ist nicht unbedingt unbeliebt -> siehe Souls-like Games, siehe Celeste
Loot-Piñatas, die dich bei der kleinsten Berührung mit Items überhäufen, sind nicht unbedingt befriedigend.

Ein Game kann auch schwer sein. Es sollte nur nicht träge sein. Es sollte sich gut anfühlen. Ein Game kann auch so schwer sein, dass man bei den ersten Versuchen ein paar Mal scheitert. Aber die Belohnung die Herausforderung doch zu überkommen, sollte sich auch wie eine Belohnung anfühlen. Da die richtige Balance zu finden braucht einiges an Arbeit, Zeit und Fine-tuning.
 
Auch diese Herangehensweise "wir wollen mit den Spielern das Spiel entwickeln" zeigt einfach das absolut kein Plan besteht, kein Konzept, nichts. D2 wurde nicht von Spielern mitentwickelt, ich gehe sogar soweit und behaupte kein wirklich gutes Spiel ist so entstanden.
Nun, ein Konzept besteht durchaus wie das Video zeigt. Was die Klassen und einzelnen Skills angeht - sowie die itemization- habe sie, denke ich,, viel vom Feedback aus D4 gelernt. Das war teilweise richtig gut und wurde auch oft aufgegriffen.
So z.B. der Umstand dass Diablo 4 - wie seine Vorgänger- von einer "Slot Machine" was die Items angeht, eher Richtung "Crafting" gegangen ist.

Natürlich nicht komplett, bisschen (30-70%) Zufall muss schon sein, aber sehr entfernt von früheren Versionen. Ich mag das. D4 bietet zum Beispiel die Möglichkeit von einem weissem Item auf ein Unique upzugraden und dann ein Mythic zu basteln. Oder von Weiss mit Sternchen zu blau mit Sternchen (oder zwei) zu Gelb mit Sternchen bis zu legendary usw. Da ist viel Potential und einige meiner Items sind aus blauen oder gelben Items mit der höchsten Gegenstandsmacht entstanden. (die schon gewünschte Greater Affixe hatten) Ein wenig Überlegung und einen Hauch Glück beim Crafting und es kann laufen. Natürlich nicht jedes Mal ;)

Itemization ist/war bei Diablo schon immer ein Thema und über all die Jahre haben die Beschwerden nicht abgenommen. Mittlerweile sind (bei D4) die Beschwerden deutlich leiser geworden weil die SpielerInnen halt auch einigermassen zielgerichtet craften können. Aber nicht so viel dass garantiert ein gewünschtes Ergebnis herauskommt, sondern halt zu... 30-50%.

Klassen und Spieler werden sich , wieder back on topic, anhand der Spielergebnisse der letzten Seasons orientieren. Klar, die OP-Builds werden wie immer die beliebtesten sein und daran muss sich -in bestimmter Weise- auch ein Hersteller orientieren, sprich, einen solchen Build für eine Season z.B. anbieten. Denn wie vorher schon gesagt, es gibt Spieler die nur den Content bequem durchspielen, Spieler, die bis in die höchste Schwierigkeitstufe alles abräumen können wollen und Spieler die einen Build - damit meine ich bestimmte Skillkombinationen- möglichst komplett bis zu den höchstmöglich erreichbaren Zielen ausreizen wollen welche an Schwierigkeit die höchste Schwierigkeitsstufe um den Faktor X (Pit Level 150...) überbieten. In dieser Schnittmenge befinden sich Spieler welche Screens in Sekundenbruchteilen clearen wollen, welche die mit einem ordentlichen Ergebnis zufrieden sind und solche welche die Herausforderungen eines A bis C -Tier Builds lieben. Ich ordne mich da eher in die letzteren Kategorien ein , aber das nicht absolut. Manchmal ist es auch einfach schön nur Monstermassen zu pflügen ^^ Zumal ich recht langsam bin :D und kaum mehr als eine Klasse pro Season spiele.

Wenn ich hier -oft mit Genuss- die kleinsten Verästelungen an Builds für D2( R) lese, frage ich mich, warum man diese Möglichkeiten nicht auch bei den Nachfolgern wahrnimmt. Gut, D3 war da recht beschränkt, aber D4 hatte schon immer die Möglichkeit geboten aus Scheisse Gold zu machen .... oder wenigstens Bronze^^. (Man muss nur wollen sang schon Judith Holofernes) Man kriegt aus jeder Klasse mindestens 5 brauchbare Builds raus (nicht zwingend für jede Spielweise) - eher mehr, aber ich bin da auch nicht der Theorycrafter.

Was ich damit sagen will: D4 ist recht komplex und besser geworden, ähnliches erwarte ich mir auch für D5.

À pro pos: Keiner hat bisher das Setting mit den fehlenden Städten, diese Einschluss in eine eigene Welt (Karawane), weg von einer feindlichen, erwähnt. Ich denke, das wird für das Feeling bestimmend sein. Interessiert Euch das nicht?
 
Setting
Interessiert Euch das nicht?
Ich kann dazu einfach nur nichts sagen.
Es ist weder Must-Have noch No-Go. Weder unique Selling Point (USP) noch verschreckt es mich.
Ich habe Diablo-Spiele noch nie wegen der Atmosphäre gespielt. An manchen Stellen ist es mir schon fast zu widerwärtig.

Ob die Welt jetzt jedes Mal neu ausgelegt wird (wie in Diablo2), oder einen festen Rahmen hat in dem sich ein paar Inhalte verschieben können (Diablo3), oder eine starre ober Welt bei der es doch an jeder Ecke - nur scheinbar - etwas gibt (Diablo4), ist mir gar nicht so wichtig.
Es spielt schon fast keien Rolle, wenn der Gameplay Loop eh aus "Ich starte im save Haven, renne 10 minuten durch die Wildnis bis zur goldenen Truhe / dem Dungeon Boss" besteht.
Ich finde Diablo4s schöne Welt schon fast schade. Die Entwickler haben sich echt viel Mühe gegeben, aber sie ist schon wieder zu überladen. Entweder rennt man schnell durch, weil man gerade zum nächsten timed Event nebenan hechelt, oder man ist in mitten eines solchen Events und es strömen unaufhörlich Monster auf einen ein, während gleichzeitig Blut, Feuer und ich-will-gar-nicht-wissen-was-das-ist vom Himmel regnet.


Builds
Wozu ich aber etwas schreiben kann, sind Builds.
Ich habe nichts dagegen, dass es Builds gibt die etwas stärker sind, als andere. Durch die Vielfalt an Optionen, kann man das einfach nie einheitlich balancen. Schlimm wird es dann aber, wenn die Unterschiede nicht nur einige Prozent, sondern Welten im Exponet betragen.
Leute, die sich voll in das Spiel reinnerden, werden immer Tormentstufen höher laufen als ich. Wenn sie mehr Zeit reinstecken, werden sie bessere Items haben und anlegen können als ich.
Als jemand, der weder in Guides guckt, noch sich wahnsinnig viel Gedanken um die Ausrüstung macht, will ich gar nicht overpowered durchs Game fliegen können wie die Schwitzer. Das wäre schlechtes Design und schnell langweilig.

Dass ich in Diablo4 jetzt in Season 14 nachdem ich mich aus purer Lust daran auf einen Skill festgelegt habe und noch ohne groß Zeit überhaupt mit Härten und Vollenden (oder überhaupt legendären Aspekten) schon Qual2 meistern kann, hat mich ehrlich gesagt überrascht.
Ich würde aber schon ein Game haben, in dem ich durch Nachdenken bei der Skill- und Itemwahl weiter komme als ein primitiver "Big Number is mehr gut".

Wenn ich mit dem Build einen Helden gespielt habe, der durch das Nichtverwenden eines Must-Have-Skills 1-2 Qualstufen unter Par war, dann ist das Spiel zu leicht.
Wenn ich zufällig genau die richtigen Skills und Items dafür gewählt habe und man sonst mit noch halbzufälligem Equipment gar nicht auf Q2 laufen könnte, dann haben die Entwickler Diablo4 genau richtig eingestellt.

Was ich aber absolut nicht will, ist ein Game bei dem man eigentlich jeden Build und jedes Equipment spielen könnte, aber es gibt diesen einen Build mit dem einen Item(set), das einfach mal 6Qualstufen mächtiger ist als alles andere.


Items
Eigentlich finde ich es gar nicht schlecht, dass man bei Diablo4 Items weiter aufbohren und selbst unpassendes weiter in richtig passend modifzieren kann.
Aber zu viel ist dann doch nicht mehr so toll.
Wenn ein Rare 4 Affixe haben kann. Will ich dann bei einem, bei dem ich 2 passende und 2 unpassende Affixe - von denen ich eines zu einem passenden neu rollen lassen kann - durch den gesamten Prozess von vier additional Aufwertungensmechaniken jagen (Aspekt dran, Sockel rein, Härten, Vollenden)?
Nehmen wir an, ich mache das. Jetzt finde ich des zweite Rare wieder mit 2 passenden und 2 unpassenden Affixen. Gleiche Frage.
Ich will doch dann lieber ein Items mit wenigstens 3 passenden Affixen finden, damit ich das unpassende neu rollen kann.
Eigentlich will ich doch gleich ein Rare mit 4 passenden Affixen finden.
Eigentlich will ich doch gleich ein Rare mit 4 passenden Affixen finden, die maximal gerollt sind.
Klar, ich will nicht schon im Midgame das perfekte Item finden und diesen Slot dann nicht mehr ändern. Platz für Verbesserung darf es geben. Aber wenn man nach 10Minuten Monsterschnetzeln erst einmal 30Minuten Inventar durch gucken, einen Guide zum Verstehen der Affixe lesen und dann auf eine Miniquest zum Durchdüdeln seines Items ziehen muss an dessen Ende dann auch noch nicht einmal offensichtlich ist, dass das Item nun eine Verbesserung darstellt, dann hört's auf mir Spaß zu machen.
 
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