Auch diese Herangehensweise "wir wollen mit den Spielern das Spiel entwickeln" zeigt einfach das absolut kein Plan besteht, kein Konzept, nichts. D2 wurde nicht von Spielern mitentwickelt, ich gehe sogar soweit und behaupte kein wirklich gutes Spiel ist so entstanden.
Nun, ein Konzept besteht durchaus wie das Video zeigt. Was die Klassen und einzelnen Skills angeht - sowie die itemization- habe sie, denke ich,, viel vom Feedback aus D4 gelernt. Das war teilweise richtig gut und wurde auch oft aufgegriffen.
So z.B. der Umstand dass Diablo 4 - wie seine Vorgänger- von einer "Slot Machine" was die Items angeht,
eher Richtung "Crafting" gegangen ist.
Natürlich nicht komplett, bisschen (30-70%) Zufall muss schon sein, aber sehr entfernt von früheren Versionen. Ich mag das. D4 bietet zum Beispiel die Möglichkeit von einem weissem Item auf ein Unique upzugraden und dann ein Mythic zu basteln. Oder von Weiss mit Sternchen zu blau mit Sternchen (oder zwei) zu Gelb mit Sternchen bis zu legendary usw. Da ist viel Potential und einige meiner Items sind aus blauen oder gelben Items mit der höchsten Gegenstandsmacht entstanden. (die schon gewünschte Greater Affixe hatten) Ein wenig Überlegung und einen Hauch Glück beim Crafting und es kann laufen. Natürlich nicht jedes Mal
Itemization ist/war bei Diablo schon immer ein Thema und über all die Jahre haben die Beschwerden nicht abgenommen. Mittlerweile sind (bei D4) die Beschwerden deutlich leiser geworden weil die SpielerInnen halt auch einigermassen zielgerichtet craften können. Aber nicht so viel dass garantiert ein gewünschtes Ergebnis herauskommt, sondern halt zu... 30-50%.
Klassen und Spieler werden sich , wieder back on topic, anhand der Spielergebnisse der letzten Seasons orientieren. Klar, die OP-Builds werden wie immer die beliebtesten sein und daran
muss sich -in bestimmter Weise- auch ein Hersteller orientieren, sprich, einen solchen Build für eine Season z.B. anbieten. Denn wie vorher schon gesagt, es gibt Spieler die nur den Content bequem durchspielen, Spieler, die bis in die höchste Schwierigkeitstufe alles abräumen können wollen und Spieler die einen Build - damit meine ich bestimmte Skillkombinationen- möglichst komplett bis zu den höchstmöglich erreichbaren Zielen ausreizen wollen welche an Schwierigkeit die höchste Schwierigkeitsstufe um den Faktor X (Pit Level 150...) überbieten. In dieser Schnittmenge befinden sich Spieler welche Screens in Sekundenbruchteilen clearen wollen, welche die mit einem ordentlichen Ergebnis zufrieden sind und solche welche die Herausforderungen eines A bis C -Tier Builds lieben. Ich ordne mich da eher in die letzteren Kategorien ein , aber das nicht absolut. Manchmal ist es auch einfach schön nur Monstermassen zu pflügen ^^ Zumal ich recht langsam bin

und kaum mehr als eine Klasse pro Season spiele.
Wenn ich hier -oft mit Genuss- die kleinsten Verästelungen an Builds für D2( R) lese, frage ich mich, warum man diese Möglichkeiten nicht auch bei den Nachfolgern
wahrnimmt. Gut, D3 war da recht beschränkt, aber D4 hatte schon immer die Möglichkeit geboten aus Scheisse Gold zu machen .... oder wenigstens Bronze^^. (Man muss nur wollen sang schon Judith Holofernes) Man kriegt aus jeder Klasse mindestens 5 brauchbare Builds raus (nicht zwingend für jede Spielweise) - eher mehr, aber ich bin da auch nicht der Theorycrafter.
Was ich damit sagen will: D4 ist recht komplex und besser geworden, ähnliches erwarte ich mir auch für D5.
À pro pos: Keiner hat bisher das Setting mit den fehlenden Städten, diese Einschluss in eine eigene Welt (Karawane), weg von einer feindlichen, erwähnt. Ich denke, das wird für das Feeling bestimmend sein. Interessiert Euch das nicht?