Chapter Thirty-five
Schwer atmend durchmaß Iridor den Durchgang zu den Hallen von Vaught.
Muskeln und Glieder schmerzten, sandten ihre Weh tief in Iridors Bewusstsein. Ein gutes Dutzend kleinerer Schnitte, leicht blutend, bedeckte seine Hände, eine Feindesklinge nur hatte den Weg in sein ungeschütztes Gesicht gefunden.
Mit Mühe war es ihm gelungen schlimmeres zu verhindern. Der Träger der anderen Waffe lag jetzt verdreht und zerstückelt hinter ihm, inmitten ungezählter anderer.
Iridor befand sich nahe des Wahn, so grausam waren die Taten welche er auf dem Weg durch die oberen Hallen hatte führen müssen. Den größten Anteil der feindlichen Massen hatten Auferstandene gebildet. Zombies, wurden sie im Wort des gemeinen Volk genannt. Iridor hatte Arme abgeschlagen, Beine zertrümmert, doch diese Dinger ließen nicht locker. Einer war ihm sogar auf Händen hinterher gekrochen, gleichwohl er diesem mit seinem Schwert gänzlich den Unterleib abgetrennt hatte. Ab der
Hälfte des Weges hatte Iridor dann den richtigen Weg gefunden mit diesen Greueln fertig zu werden.
Mehr aus Zufall denn aus Besonnenheit heraus. Ein ganz besonders großer Untoter, gut zwei Köpfe größer als er selbst, war mit einer riesigen Schlachteraxt in den Händen auf ihn zugewankt. Die Haut der Kreatur hatte sich bläulich verfärbt, und ihr stinkender Atem hieß Verwesung nach ihm greifen. Kurz hatten die beiden miteinander gefochten, die Leiche war zwar langsam, aber dennoch geschickt im Umgang und der Handhabung ihrer Waffe.
Kurz, ganz kurz nur, nahte sich Verzweifelung Iridors Denken. In einem Wutschrei, seine gesamte Angst herausbrüllend, hatte Iridor sein Schwert erhoben, weit ausgeholt und der Bestie den Kopf von den Schultern geschlagen. Selbiger hüpfte über den Boden wie ein aufgeblasener Schafsdarm, so einer wie ihn die Kinder zum Spielen benutzten. Vor Iridors Füßen kam dieser zum liegen. Das untote Gesicht ihm zugewandt.
Iridor mochte es kaum glauben, aber die Augen in dem verwesten Gesicht funkelten ihn weiterhin an. Der Mund öffnete und schloß sich, klackend, als die Zähne versuchten ihn zu beißen.
Der kopflose Torso indes, kurz wankend, fiel er in sich zusammen, das furchtbare Schlachterwerkzeug klimperte singend und scheppernd über den Stein und wurde zu einem nutzlosen Gegenstand.
Der Kopf jedoch…
Iridor zerschlug den immer noch sich bewegenden Schädel in Stücke. Schlug immer wieder und wieder in die hässliche Fratze, solange bis nichts mehr an einen Schädel erinnern mochte, egal wie lange man danach suchte.
Ab diesem Moment suchte seine Klinge förmlich nach Hälsen. Abgetrennte Köpfe flogen zu Hauf in den Schmutz. Manche schon mit dem ersten Schlag furchtbar zerstümmelt, wenn sein Hieb nicht sauber getroffen hatte. Einmal hatte sein Hieb einen schrägen Winkel erhalten beim Schlag. Von links oben nach rechts unten traf der Schlag das Vieh. Tief drang die Klinge in die rechte Schulterpartie ein, verfing sich im Knochen und stak für kurze Zeit fest. Während Iridor heftigst am Heft zog, beobachtete er ungläubig wie der obere Teil des Schädels langsam, ganz langsam herabrutschte, so als ob er seinen Halt verloren hätte. Graues, vermodertes und stinkendes Hirngewebe wurde sichtbar, troff über die Schnittkanten und besudelte den Untoten noch mehr. Mit einem hohlen *Plong* war der abgeschlagene Teil des Schädel auf dem Fels aufgeschlagen und im selben Moment bekam Iridor sein Schwert frei. Sich übergebend trat er einige Schritt zurück, hatte sich an die Mauer gelehnt und verzweifelt über andere Wege nachgesonnen. Dort, wo es keine anderen Wege gab.
Wie ein Henker hatte sich sein Weg durch die oberen Hallen gebahnt, köpfend und stückelnd.
Jetzt hieß es also nur noch den Krämer und seinen niederen Bediensteten ausfindig zu machen.
Iridor schaute sich um, ging ein paar Schritte um das leichte Zittern aus seinen Beinen zu vertreiben.
Er war aus einem steinernen Viereck herausgetreten, dieses wiederum umgaben gemauerte Wände, gerade und in ungefähr zehn Schritten Abstand. In jede dieser vier Seiten führte ein Durchgang. Und nichts, aber auch gar nichts verhieß etwas über deren Inhalt oder was dort auf ihn warten mochte. Selbst dann nicht als Iridor seine Ohren spitzte um etwas zu erlauschen. Tödliche Ruhe fand sich allerorten, nichts ließ auf Bewegung vermuten.
Am liebsten wäre Iridor umgedreht, hätte eine seiner magischen Pergamente benutzt um sofortigst nach Harrogath zu gelangen. Ihm stand der Sinn nach Unmengen von Wein. Vielleicht mochte dieser die schrecklichen Bilder vertreiben welche sich in seinen Verstand gegrabene hatten.
Doch die magischen Rollen wurden langsam rar, lieber hob Iridor diese für gefährliche Situationen auf. Und der Weg zurück führte durch ungezählte abstrakte Tote, welche sein Auge lieber nicht mehr erblicken mochten.
Außerdem, so rief Iridor sich selbst in Erinnerung, war er hier um diesem heimtückischen Nilatahk den Garaus zu machen.
„Also rein da“, und sein Schritt durchmaß die erste Türe vor ihm.
Das erste Viech sprang ihm förmlich auf die Klinge. Mit einem hellen Kreischen, wild erhobenen Ärmchen hüpfte es mit grotesken Bewegungen auf Iridor zu. Halb so groß wie er selbst, dafür jedoch doppelt so breit. Grün geschuppt war die Haut, das Gesicht ähnelte dem einer Echse, nur das es platt war. Auf dem Kopf mochte das Ding einen Hut haben, oder es war eine natürliche Abstraktion desselben. Aus einem Reflex heraus senkte sein Arm das Schwert und das Ding verendete kreischend, aufgespießt auf einer Lage besten Stahls.
Mit einem schmatzenden Geräusch löste sich die Klinge aus dem Toten.
Und von vorn stürmten sechs weitere der kleinen Dinger auf ihn zu, mit erhobenen Säbelchen, welche trotz ihrer kleinen Bauweise durchaus scharf und tödliche zu sein schienen.
Iridor wehrte sich aufs heftigste gegen den Ansturm. Seine Klinge bildete einen flirrenden Schutzwall gegen den Stahl der Säbel. Fleisch und Knochen wurden zerhackt, schrille Schmerzensschreie füllten die Luft.
Einer der Gruppe schaffte es mit einem hinterhältigen Hieb seine Kettenhemd zu zertrennen. Die Schwertschneide grub sich nicht tief, doch über eine halbe Armeslänge in sein Fleisch. Blut tränkte das weiche Leder und ließ den Arm schwer und glitschig werden.
Wütend erschlug Iridor das Vieh mit einem mächtigen Rückhandschlag. Zur Hälfte gespalten fiel der leblose Körper zu Boden.
Halb wartete Iridor darauf dass die Wesen sich wieder erhoben, doch diese blieben, einmal tot, für immer tot.
Daraus schöpfte er neue Hoffnung und befreite sich mit einer mächtigen Serie von Hieben und Stichen von seinen Peinigern.
Endlich konnte Iridor seine Umgebung betrachten. Er hatte einen mittelgroßen Raum betreten. Vor ihm befand sich ein rechteckig scheinender Steinquader, bis zur Decke gereichend. Rechter und linker Hand führte jeweils ein Weg daran vorbei. Zwei Sarkophage zierten die Halle. Doch wollte Iridor lieber nicht in diesen nachforschen. Für heute hatte er genug der wiedererwachenden Toten.
Links lief Iridor vorsichtig an dem Quader vorbei, jederzeit auf neues Böses gefasst.
Doch nur einen großen Saal fand er leer vor. In seiner Mitte befand sich eine sockelähnliche Erhebung, so als wenn hier ein Altar hingehöre. Jedoch konnte sein Auge keinerlei Vorrichtung erkennen welche dies erfüllen mochte.
„Dann also in den nächsten Raum..“ murmelte Iridor grimmig. „Versteck dich nur du Feigling, ich finde dich dennoch.“
Iridor nahm den nächsten Gang, darauf gefasst sofort angegriffen zu werden.
Derart vorbereitet hatte der nächste Gegner keine Chance. Iridors Klinge bohrte sich tief in dessen Bauch, eine rasche Drehung des Handgelenkes und dessen Eingeweide wurden entzweigerissen. Ein rascher Ruck befreite das Schwert und durch die klaffende Bauchwunde flossen dessen Innereien hervor, wickelten sich um die kurzen Beine und brachten ihn so zu Fall. Ein brutaler Schlag mit dem Schwert beendete das Winden der Kreatur in seinen eigenen Gedärmen.
Die Räume schienen den ersten gleich. Ein steinerner Quader teilte die Mitte, rechts und links lief ein Gang vorbei.
Eben wollte Iridor den Gefallenen umrunden, als dieser mit einem schallenden *Wummm…* explodierte.
„Malah hatte recht“ dachte Iridor zusammenhanglos, dann trieb ihn die Wucht der Explosion an die gegenüberliegende Wand. Schwer schlug er gegen den Fels, krachte mit dem Kopf dagegen und spürte ein Klingeln in den Ohren wie er es noch nie gehört hatte.
Zappelnd versuchte Iridor sich wieder aufzurichten, glitt einige Male aus, als loses Geröll unter seinen Haltsuchenden Füßen wegglitt. Leicht taumelnd stand er endlich da, halb an den Fels gelehnt, sein Schwert zitternd vor Überraschung vorgereckt, auf Feinde lauernd. Doch keiner mehr näherte sich.
Überall um die Ursache der Explosion herum klebten dessen blutende Überreste an den Wänden, verteilten sich auf dem Boden und ließen diesen zur tückischen Falle werden.
Direkt neben Iridor an der Wand klebte etwas, das durchaus einmal ein Auge gewesen sein mochte.
Aufgrund des bereits leeren Magen, würgte sich Iridor nur noch bittere Galle empor.
„Also waren die Geschichten doch war, hier unten explodieren Lebewesen.“
Iridor schüttelte die letzten Reste Benommenheit ab. Blut lief ihm aus einem Schnitt an der Stirn herunter. Als er gegen die Wand geschlagen war, musste er sich diese Wunde zugezogen haben.
Mit dem Ärmel wischte er sich das Blut aus dem Gesicht. „Ich muß furchtbar aussehen“ dachte Iridor, „so wie ich mich fühle“
Jetzt erst bemerkte Iridor das heisere Kichern. Aus den hinteren Teilen der Gewölbe schien es zu kommen, hinter dem Quader verborgen. Völliger Irrsinn klang daraus hervor.
Vorsichtig, die letzte Benommenheit abschüttelnd, schlich Iridor auf leisen Sohlen vorwärts, versuchte nicht in die glitschigen Überreste des Gnom zu treten.
Langsam schlich er durch den rechten der beiden Gänge. Das Lachen und Kichern wurde lauter, noch wahnsinniger.
Und dann erklang die grelle Stimme Nilatahks, wurde von den Wänden zurückgeworfen und brach sich hallend an den Felsen.
„Du brauchst dich nicht zu verstecken kleiner Held, nein nein nein. Hihihii….
Komm nur hervor und sieh was ich für dich habe, na komm …, komm nur.“ Lockend erreichten diese Worte Iridors Ohr.
Mit einem riesigen Schritte, auf alles gefasst trat Iridor hinter der letzten Ecke hervor. Doch niemals hätte er mit dem gerechnet was er zu sehen bekam.
Nilatahk stand mit dem Gesicht zu ihm, seinen Körper zu dem von Hasrah gerichtet. Die beiden standen auf einer Abbildung des Sockels, welchen Iridor in der anderen Halle bereits ersehen hatte.
Nilatahks Gesicht zeigte einen Ausdruck des totalen Irrsinns, doch war dies nicht, was sein Herz gefrieren ließ.
Der Anblick der größeren der beiden Gestalten was es der das Blut gefrieren ließ.
Hasrah ragte über dem schmächtigen Händler hinaus. Doch wo einst Bosheit sich durch die Züge blicken gelassen hatte, blickten nun zwei leere Augenhöhlen aus einem eingefallenen Gesicht. Graue Haut umspannte den nun rasierten Schädel. Und aus seiner riesigen Brust ragte der Griff eines Juwelenbesetzten Dolches.
Und doch stand der Riese auf beiden Beinen. Und die beiden zusammen standen inmitten eines Meeres von Kadavern. Mehrere Rassen teilten sich den Schmutz des Bodens, um einträchtig in den unwürdigsten Haltungen zum Tode zu sein.
Ein beißender Verwesungsgestank krönte die bizarre Vorstellung.
Nilatahk schrie ihn an.
„Denkst du ernsthaft DU könntest gegen den Diener der hohen Fürsten bestehen. Ich werde Dir zeigen was Schmerzen sind du HELD.“ Der kleine Krämer geiferte vor Zorn, seine dünne Stimme bebte und kreischte. „Sieh dir den großen Barbaren an. Ab jetzt wird er mir ohne Widerworte dienen. TÖTE IHN….“
Mit diesen Worten stieß Nilatahk den Blinden in Iridors Richtung.
Hasrah bewegte sich ruckend, der Schädel mit den zerstörten Augen suchte nach dem Feind, und so als ob er Witterung genommen hätte, streckten sich seine Arme vor und er schritt mit großen Sätzen auf Iridor zu. In den Händen das größte Schwert das Iridor je gesehen hatte. Eine Klinge, fast Mannshoch, breit wie sein Oberschenkel. Der Stahl schwarz wie die Nacht.
Stöhnend wich Iridor zurück, nur bis in den Durchgang zwischen Fels und Quader. Mochte Hasrah sein riesiges Schwert dort zu schwingen finden.
Der Hüne tat ihm leid. Er hätte ihm doch den Kopf abschlagen sollen. So ein Ende hatte niemand verdient.
Doch jetzt drang Hasrah auf ihn ein. Das riesige Schwert wuchtete in mächtigen Schlägen auf seine Deckung hernieder. Der Schmerz drang durch die abwehrende Klinge bis in seine Schultern hindurch. Hasrahs Kräfte mussten sich noch erhöht haben.
„Lange halte ich das nicht durch“, dachte Iridor, „Ich muß versuchen diesen Kampf schnell zu beenden.“
Iridor mobilisierte alle Reserven seines Körpers, links rechts links, prasselten seine Hiebe auf den Untoten ein. Tief schnitt die Klinge mit jedem Schlag in das Fleisch. Doch der Riese reagierte nicht. Kein Schnitt schien diesen zu schmerzen. Ganz anders als Iridor selbst. Nur mit Mühe entkam er einige Male dem herabsausenden schwarzen Schwert, einmal glitt die Klinge an seinem Kettenpanzer ab, konnte diesen nicht durchtrennen, aber die Wucht des Hiebes brach zumindest eine Rippe.
Wild drang er weiter auf Hasrah ein. Und durchschlug endlich mit einem wuchtigen Hieb die Deckung, tief drang seine Klinge in den Oberarm, dicht unterhalb der Schulter. Der Arm baumelte nutzlos herab nu noch durch einige Sehnen am Körper gehalten. Das schwarze Schwert entfiel der Hand, doch sofort bückte Hasrah sich um die Klinge aufzuheben. Ein weiterer Hieb Iridors trennte den zweiten Arm vom Körper, dieser jetzt komplett durchgeschlagen.
Doch .., nein. Iridors Augen weiteten sich vor Entsetzen. Das abgeschlagene Glied bemühte sich weiter den Griff des Schwertes zu erreichen. Wild zappelte der Arm, die Finger zuckten und suchten.
Mit einem wilden Aufschrei „NEIIIIN…“ warf Iridor seine Arme nach hinten, holte Schwung und trennte dem Riesen den Kopf von den Schultern. Selbiger kullerte mit einem hohlen Geräusch auf dem Boden herum.
Doch der Körper wollte nicht fallen. Der Arm suchte weiter mach dem Schwert. Und erst der Kopf. Hasrahs tote Züge, sein toter Mund. Es schien als suchten die Zähne ihr Opfer, wollten sich darin verbeißen.
Iridor hackte weiter auf den Toten ein. Und dieser suchte weiter nach seinem Schwert. Iridor trat den Arm beiseite, weh von der Klinge, doch der Arm krallte sich in den Felsen und suchte sich zurück zu bringen zum Schwert.
Wie besessen hackte Iridor auf den Windenden ein. Und immer mehr einzelne kleine Stücke von Hasrah wurden es, die sich bemühten wieder zueinander zu finden.
Und mit einem Mal kam Iridor der rettende Gedanke. Seine Hände ließen sein eigenes Schwert los, mit einem Satz war er inmitten der vielen einzelnen Körperteile, gierig griffen die beiden Arme nach ihm, der Mund klackte als der Kopf seinen Fuß erwischte, Hasrah verbiß sich in seinem Knöchel.
Doch Iridor ignorierte den Schmerz, biß sich auf die Zähne und umklammerte mit beiden Händen das Heft des Dolches welcher aus Hasrahs Brust ragte.
„Niiiichttttttttt…“ erklang Nilatahks Stimme gellend in seinen Ohren, doch Iridor ließ nicht locker. Mit einem Ruck riß er die Klinge aus des Toten Fleisch. Glitschiges Blut quoll aus der Wunde, fauligen Gestank verbreitend.
Und Hasrah war endgültig tot. Nichts bewegte sich mehr, der Kopf hatte den Mund geschlossen und rührte sich nicht mehr.
„Du wirst jetzt endlich sterben du Ratte“ brüllte ihm Nilatahk entgegen. Seine dürren Arme woben Zeichen in die Luft, und direkt vor Iridor explodierte eine der unzähligen Leichname. Die Kraft warf ihn um wie einen Strohhalm. In Todesangst rappelte Iridor sich auf die Knie, sah wie der irre Händler erneut mit den Händen gestierte.
In einer blitzschnellen Bewegung holte Iridor aus und warf. Mitten in der Bewegung erstarrte Der Krämer. Ein dünnes Rinnsal frischen Blutes quoll aus seiner Stirn hervor, dort wo die Klinge des Dolches tief in sein Gehirn gedrungen war.
Mit einem harmlosen Aufschlag endeten die Gewalt und die Träume des Krämers. Nichts Ruhmreiches war an Nilatahks letztem Auftritt.
„Ich will hier weg…“, presste Iridor zwischen seinen Zähnen hervor.
Seine zitternden Finger fischten eine der magischen Rollen hervor, warfen sie in die Luft vor ihm. WUPP.., der Weg war so einfach.
„Welch ein Wahnsinn“ sprach Iridor die Toten an. „Welch ein Wahnsinn“
Und ließ sich erschöpft durch das Portal fallen.