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gibts in deutschland so seit dem 15. jahrhundert
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Darauf bezog ich mich. Natürlich gab’s die Pizzeriabäcker, die Indianerjäger und die Pokemonzüchter allesamt schon lange, bevor die ersten Vertreter dieser Handwerksberufe in Deutschland ansässig wurden.
Aber die
Büchsenmacher (bekanntestes Haustier: das Musketier) gibt’s eben erst seit dem 15. Jh.
so in Deutschland (in Fernost gab’s schon viel früher die Büchsenmacher, welche mit ihren kleinen Fingern die Züge und Felder pflügen mussten). Bloß haben die Büchsenmacher keine Gautschfeier

. Was gab’s denn noch im späten Mittelalter? Die Auswirkungen der Pest. Die Buchdruckkunst. Uh! Du Buchdruckkunst, du kunntu mun ju wus drus muchen!
Beim Bücherdrücken, äh, drucken, muss ja die Farbe auf die Druckplatte gelangen. Am Besten mit einem Stempelkissen, welches hin und her gewiegt, gewogen, ge
gautscht wird. Und wenn dann die Druckplatte auf das bütten-, äh, blütenweiße Papier druckt, muss man noch mal drauf rumgautschen. Ist der Druck geglückt, gautscht der Buchdruckmeister vor Freude im Stehen. Also ganz klar: die Gautschfeier entstammt der Buchdruckkunst als eine Art Abschlussfeier. Oder so.
Mist, gerade eben ist die Muse wieder ohne mich weitergegangen.
Übrigens, ihr seid viel zu schnell.